Rollentraining wie die Profis

Die #Orbea500Challenge ist in voller Fahrt. Viele von euch sind bereits unterwegs, um in unserem Strava-Club 500 Kilometer auf dem Rollentrainer zurückzulegen.

Damit diese Aktion für dich zu einem echten Radsporterlebnis wird, verraten wir dir alle Details rund ums Rollentraining.

Alles was du dazu brauchst, sind dein Fahrrad (Rennrad oder Mountainbike) und einen Rollentrainer.

Kann ich jetzt losrollen?

Jetzt hast du alles, um bei der #Orbea500Challenge mitzumachen.

Mach das Fenster auf oder schmeiß den Ventilator an, um für frische Luft zu sorgen. Setz dich aufs Rad und starte mit deinem Training. Wir empfehlen dir ein Training von etwa einer Stunde. Spiel ein bisschen mit unterschiedlichem Einsatz und Rhythmuswechseln. Bring deine Leistungswerte und den Puls nach oben, ohne bis zur totalen Erschöpfung zu gehen. Deine Herzfrequenz und die Leistung helfen dir dein Training zu steuern und gezielt zu arbeiten, etwa an deiner Geschwindigkeit, deiner Kraft oder deiner Pedaliertechnik.

Welche Arten von Rollentrainer gibt es?

Freie Rolle

Die freie Rolle ist der Klassiker unter den Rollentrainern. Hier wird das Rad nicht befestigt, sondern steht „frei“ auf zwei Walzen – den Rollen. Das Fahren auf der freien Rolle erfordert etwas Übung, doch nach ein paar Stunden geht es wie von selbst. Vorteile der freien Rolle: Du brauchst kein weiteres Equipment, musst das Rad nicht befestigen und vor allem vermittelt sie ein sehr realistisches Fahrgefühl.

Feste Rolle

Bei dieser Variante wird das Hinterrad im Trainer fixiert. Dazu wird meist ein separater, etwas längerer Schnellspanner mitgeliefert. So lässt sich das Rad besser und sicherer einspannen.

Auch wenn der serienmäßig am Rad verbaute Schnellspanner zu passen scheint, ist der Einsatz des mitgelieferten Schnellspanners zu empfehlen. Manche dieser Rollentrainer sind auch kompatibel zu Leistungsmessern.

Wenn dein Fahrrad über Steckachsen verfügt, wie es normalerweise bei Modellen mit Scheibenbremsen der Fall ist, benötigst du eine passende Achse oder einen Adapter, um das Rad in den Trainer einspannen zu können. Um herauszufinden welche Art von Adapter oder Achse du benötigst, musst du die Abmessungen deiner Originalachse kennen.

Wenn du ein Orca OMX besitzt, benötigst du dieses Teil: 11100101 OMX

11100101 OMX

Achte darauf, den Rollentrainer nur an der Achse selbst und nicht an Carbonteilen deines Rades zu befestigen. Ansonsten könntest du den Rahmen beschädigen.

Noch ein wichtiger Hinweis: Achte auf deine Sitzposition auf dem Rollentrainer. Denn da das Hinterrad auf dem Trainer etwas höher als gewöhnlich steht, neigt sich das Rad etwas nach vorne. Wenn du diese Stellung nicht ausgleichst, fährst du praktisch die gesamte Zeit in einer leichten Abfahrtsposition und belastest deine Halsmuskulatur besonders stark. Als Ausgleich bieten viele Hersteller etwa spezielle Halter für das Vorderrad an.

Oreka Training

Bevor es zu den direktangetriebenen Rollentrainern geht, möchten wir dir noch das so genannten Oreka Training ans Herz legen. Bei dem patentierten System handelt es sich um eine Art Laufband für das Fahrrad. Dadurch fühlt es sich fast so an, als würdest du wirklich draußen auf der Straße fahren.

Da das Fahrrad nicht fest eingespannt ist, kannst du dich ganz normal auf deinem Fahrrad bewegen und zum Beispiel wie im echten Leben in den Wiegetritt gehen. Das Rad ist lediglich über eine filigrane Vorrichtung am Heck mit dem Trainer verbunden. Der integrierte Sensor stoppt etwa automatisch das Laufband, wenn du nicht mehr in die Pedale trittst. Oreka Training ist kompatibel zu den gängigen Online-Trainingsplattformen, so dass du die ganze Welt entdecken kannst, ohne dein Zuhause zu verlassen.

Mit einer Leistung von mehr als 2.000 Watt kann der Rollentrainer selbst die steilsten Steigungen simulieren. Damit eignet er sich etwa ideal für das Intervalltraining. Zudem verhindert er falsche Belastungen und für Rollentrainer typische Probleme wie Sitzbeschwerden, da der Sportler hier ganz normal mit seinem Fahrrad und in seiner gewohnten Sitzposition trainiert.

Rollentrainer mit Direktantrieb

Bei dieser modernen Art von Rollentrainern wird das hintere Laufrad des Fahrrads ausgebaut. Der Rahmen wird dann direkt am Rollentrainer befestigt, der dazu mit einer passenden Kassette bestückt werden muss. Auf diese Weise vermittelt der Trainer ein sehr natürliches Fahrgefühl. In der Regel werden entsprechende Modelle direkt mit diversen Adaptern geliefert, um unterschiedliche Arten von Rädern und Achsen nutzen zu können.

Eine beliebte Variante ist der smarte Rollentrainer, der über eingebaute Sensoren die Trainingsdaten wie Leistung, Trittfrequenz oder Herzfrequenz direkt an den Rechner oder das Smartphone senden kann. So eignet er sich perfekt zum interaktiven Rollentraining. Über spezielle Programme lässt sich der Trainer direkt mit dem Internet koppeln. Per Software kannst du dann etwa Fahrten draußen auf der Straße simulieren, dich virtuellen Radteams anschließen oder online gemeinsam oder auch gegen deine Freunde antreten. Voraussetzung dafür ist natürlich eine schnelle und stabile Internetverbindung. Bevor es losgeht, solltest du sicherstellen, dass sich keine Kabel in den Pedalen verfangen können und dass dein Monitor oder Tablet stabil steht. Teste vor dem Start noch einmal die Verbindung zu der von dir gewählten Online-Plattform und dann nichts wie los.

 

Unter folgendem Link kannst du überprüfen, ob dein Fahrrad kompatibel zu deinem Rollentrainer ist:

FAHRRAD KOMPATIBEL ÜBERPRÜFEN

Ich habe einen Rollentrainer. Was nun?

Welche Ausrüstung brauche ich?

Wir versprechen dir: Beim Indoor-Radsport kommst du ordentlich ins Schwitzen. Entsprechend bist du mit einem Sommertrikot und kurzer Radhose gut beraten.

Als Grundausrüstung empfehlen wir dir:

-Sommertrikot und kurze Radhose

-ein Handtuch

-Trinkflasche

-Ein Handtuch oder Schaumstoff, um den Rahmen zu schützen. Denn dein Schweiß kann das Material angreifen. Deshalb solltest du auf das Rad getropften Schweiß auch nach jedem Training abwischen.

-Einen Brustgurt, um die Herzfrequenz zu kontrollieren.

Manche Rollentrainer erlauben dir dank eingebautem Leistungsmesser eine hochwertige Trainingssteuerung. Für zusätzliche Motivation kann passende Musik sorgen, deren Beat dich antreibt.

Sind die Rahmen von Orbea für das Training auf der Rolle zugelassen?

Klare Antwort: ja. Bevor sie auf den Markt kommen, unterziehen wir alle unsere Carbonrahmen strengen Festigkeits- und Ermüdungstests. Sehr wichtig ist aber, dass du stets das passende Zubehör nutzt, um das Fahrrad sicher am Rollentrainer zu befestigen und Beschädigungen zu vermeiden.

Solltest du Ersatzteile für dein Fahrrad benötigen, findest du diese auf unserer entsprechenden Seite:

ERSATZTEILE FÜHR DEIN FAHRRAD

Denk unbedingt auch während und nach dem Training daran, regelmäßig zu trinken. Lade deine Trainingssessions auf Strava hoch. Du kannst auch Fotos oder Videos deines Einsatzes über unsere „We Are Orbea“ Gruppe auf Instagram oder Facebook teilen. Denk dran, deine Beiträge mit dem Hashtag #Orbea500Challenge zu markieren, um tolle Preise gewinnen zu können.

LADE DEINE TRAININGSESSIONS AUF STRAVA HOCH

Los geht’s!

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