24 September, 2024
OET: A Snowy Chase for Glory
Die erste Enduro-Weltmeisterschaft entfach die Leidenschaft aller Fahrer*innen. Sie alle träumen davon, sich den erstmals vergebenen Titel zu holen und die Energie der Regebogenstreifen zu spüren. Wir sind bereit, den letzten Schritt nach ganz oben zu tun – den Schritt zum WM-Titel.
Eine Woche nach dem Ausklang des UCI Enduro World Cup in Loudenvielle machte sich das Orbea FOX Enduro Team auf den Weg nach Canazei (Val die Fassa, Italien). Dort wirkten die majestätischen Dolomiten wie Richter und Vollstrecker der ersten UCI Enduro-Weltmeisterschaft.
Alle hatten auf diesen Moment gewartet, und nun war es soweit: endlich eine Weltmeisterschaft in den Disziplinen Enduro und E-Enduro. Und mit Martin, Flo und Edgar hatten die drei Nationen Belgien, Chile und Spanien gute Gründe, auf eine Goldmedaille zu hoffen.
Doch wieder einmal hatte sich das Wetter gegen die Enduro-Szene verschworen. Alle Stürme schienen sich zusammengetan zu haben, um die Stadt Trient im Regen versinken zu lassen. In Canazei auf 1.450 Meter Höhe und noch weiter oben am Start auf 2.000 Meter türmte sich derweil der Schnee auf, und Alarmstimmung machte sich breit. Vorhersagen wie Streckenbedingungen verschlechterten sich zunehmend, und so wurde die Eröffnungszeremonie auf Freitag und das Streckentraining auf Samstag verschoben. Die zwei Rennen sollten am Sonntag stattfinden, sodass die Teams Zeit dazu hatten, sich auf die extremen Bedingungen einzustellen.
Trotz der zusätzlichen Heizstrahler im Fahrerlager litten alle unter der Kälte, und letztlich beeinflussten die Temperaturen den Ausgang der WM. Martin Maes zog sich eine Erkältung zu, die ihn entscheidend schwächte: In den Tretpassagen konnte der Belgier das Tempo nicht mitgehen; in jedem einzelnen Abschnitt verlor er zehn Sekunden. Jede Sekunde fühlte sich an wie zehn Pedaltritte, doch was ihm an Kraft fehlte, machte er mit seiner Moral wett: Trotz aller Widrigkeiten wurde er am Ende Siebter.
Edgar Carballo von den Kanarischen Inseln hatte großartige Momente und konnte wie so oft in der Saison seine Klasse aufblitzen lassen. Dennoch war das Tempo zu hoch für ihn und er wurde Elfter – aber mit dem Gefühl, langsam wieder zu seiner Form von vor der Verletzung zurückzukehren.
Auf chilenischer Seite hatte Flo Espiñeira ein klares Ziel vor Augen: Gold zu gewinnen und sich damit bei der ganzen Nation für die Unterstützung bei den weltweiten Rennsport-Abenteuern der letzten drei Jahre zu bedanken. Es sollte ein Tribut an die begeisterten Enduro-Fans in der Heimat sein, lief aber nicht ganz nach Plan: Flo hatte Schwierigkeiten damit, sich vor dem Start ausreichend aufzuwärmen, und kam erst in der zweiten Hälfte des Rennens in Schwung. Da war es zu spät, die verlorene Zeit aufzuholen, sodass es nur für Silber reichte.
Die Saison des Orbea FOX Enduro Teams geht mit diesem Rennen zu Ende – nach einem Jahr, in dem Flo zum dritten Mal in Folge die E-EDR-Meisterschaft gewann und Martin drei Jahre nach seinem letzten Titel den Sieg in der EDR holte.
Bei Orbea arbeiten wir seit 2018 daran, ein professionelles Enduro-Team aufzubauen. In den vergangenen sechs Jahren haben sich das Team und die Marke zusammen weiterentwickelt, haben neue Bikes konzipiert und unser Equipment im Rennsport auf höchstem Niveau erprobt. Diese Saison war voller unvergesslicher Momente und einzigartiger Erlebnisse, und wir alle haben unser Bestes gegeben. Nun aber schließen wir die Saison 2024 ab und schauen auf das, was die Zukunft bringt.
Zur Feier der beendeten Saison präsentieren wir mit „A Snowy Chase for Glory“ ein Video, das hinter die Kulissen unseres OET-Teams blickt und die Arbeit und Leidenschaft zeigt, die jeder Erfolg erfordert.
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Die Aktion beginnt am 25. März 2024, läuft bis zum 30. November 2024 und gilt für Spanien, Frankreich, Deutschland, Belgien, Dänemark, Italien, Irland, die Niederlande, Österreich, Luxemburg, Portugal, Schweden, das Vereinigte Königreich, die Vereinigten Staaten und Kanada.