25 February, 2025
Ein Blick hinter die Kulissen mit dem Orbea FOX Factory Team
Mit seinen neuen, maßgeschneiderten OFT-Rennmaschinen Orbea Alma und Oiz macht sich das Orbea FOX Factory Team auf den Weg nach Murcia für das Trainingslager in der Vorsaison. Begleite das Team in die römische Kurstadt Archena, Murcia, wo es sich trifft, um das brandneue Team-Set-up vor den ersten Rennen der Saison zu optimieren.
Das Teamcamp ist die erste Gelegenheit, das gesamte Team für ein Fotoshooting zusammenzubringen, das Jennifer mit dem „Schulanfang“ vergleicht. Pierre bringt eine weitere Ebene an Insider-Einblicken ein, nimmt die Dadcam in die Hand und zeigt sich von einigen der Accessoires, mit denen er arbeiten darf, ziemlich angetan.
Dies ist jedoch nicht nur die erste Ausfahrt für die Athlet*innen. Es gibt ein neues Management und eine neue Teamlogistik, deshalb ist dies die perfekte Gelegenheit, das gesamte Team-Set-up zusammen an einem Ort zu testen, bevor es bei den Rennen erneut auf die Probe gestellt wird. Jeder hier ist Profi in seinem Fachgebiet, aber es ist das erste Mal, dass alle zusammenarbeiten.
Die Fahrer*innen haben nicht nur lange Trainingseinheiten unter der warmen Sonne Murcias genossen, sondern konnten dank der Unterstützung von Teampartnern wie FOX, Shimano und Hiru auch das Beste aus ihrer Ausrüstung herausholen. Zunächst gibt es ein Bike-Fitting mithilfe von 3D-Mapping, dann machen sich die Mechaniker daran, die Fahrräder so einzustellen, dass sie sich vertraut anfühlen. Einmal auf den Trails, kommt die Fahrwerkstelemetrie zum Einsatz – früher nur in Gravity-Disziplinen genutzt, ist sie inzwischen auch im Cross-Country-Bereich ein essenzielles Werkzeug zur Leistungsoptimierung.
Die Rennen in La Nucia, die Internacionales in Chelva und Banyoles sind zu den inoffiziellen Testevents der Vorsaison geworden, bei denen zahlreiche Teams und Fahrer*innen an den Start gehen. Für das Orbea FOX Factory Team war das nicht anders. Simon Andreassen, Pierre de Froidmont, Rebecca Henderson und Jennifer Jackson kamen gemeinsam aus dem ersten Teamcamp, bereit, um sich im Wettkampf zu beweisen und die Teamfarben hochzuhalten.
Rennen zu gewinnen ist immer gut, aber in diesem Wettkampfblock geht es vor allem darum, letzte Anpassungen vorzunehmen und sich warmzumachen für den Weltcup-Auftakt in Brasilien. Fortschritt bedeutet daher für jeden etwas anderes.
Leider war es kein idealer Saisonstart für Jennifer, da sie vor den ersten Rennen krank wurde und sich entschied, den Rennstart abzusagen, um sich auf ihre Genesung zu konzentrieren.
Die australische Nationalmeisterin Rebecca Henderson bewies, dass sie und ihre neue Rennmaschine perfekt aufeinander eingespielt sind, und dass ihr Training sich ausgezahlt hat. Sie gewann die Silbermedaille in La Nucia in einem stark besetzten internationalen Feld.
Simon Andreassen erlebte beim Auftaktrennen Höhen und Tiefen. In La Nucia verpasste er das Podium nur knapp, obwohl er auf dem losen Untergrund zweimal stürzte. Später zeigte er Symptome einer Gehirnerschütterung und traf die kluge Entscheidung, in Chelva nicht an den Start zu gehen, um sich vollständig zu erholen.
Pierre de Froidmont erwies sich als Mister Beständigkeit. In La Nucia und in Chelva belegte er den neunten Platz. Er war zufrieden mit diesem sliden Start in die Saison und der guten Grundlage, auf der er weiter aufbauen kann.
Im April beginnt der UCI XCO-Weltcup 2025 in Brasilien, und mit wertvoller Rennerfahrung im Gepäck hat das Team genügend Zeit, auf diesem vielversprechenden Start aufzubauen, bevor es nach Südamerika geht.

Dieses Jahr sind wir zurück, und wir haben das große Ziel fest im Auge. Begleite uns auf unserem Weg und lass dir erzählen, wie wir uns und unsere Bikes immer wieder bis ans Limit pushen – bei den spannendsten Rennen auf der größten Bühne der Welt.