8 March, 2025

8. März: Zeit fürs Rampenlicht

Der Frauenradsport wächst weiterhin und erfährt mehr Anerkennung. Aber hinter jedem Sieg stehen jahrelanges Bemühen, Einsatz und Durchhaltewillen. Die Frauen in diesem Sport haben Grenzen durchbrochen und bewiesen, dass Talent kein Geschlecht kennt. Bei Orbea stehen wir hinter ihnen; wir unterstützen Radsportlerinnen, die nicht nur auf höchstem Niveau Rennen fahren, sondern auch künftige Generationen inspirieren.

Von den härtesten Downhill Runs über hohes Tempo auf der Straße bis hin zu den Herausforderungen des Gravelns – überall haben Orbeas Radsportlerinnen den weltweit wichtigsten Rennen ihren Stempel aufgedrückt. Von Anfang an haben wir uns für den Frauenradsport engagiert, Elite-Athletinnen unterstützt und sind hinter ihnen gestanden bei ihrem Aufstieg durch die internationalen Ränge. Wir glauben an ihr Talent und daran, dass es wichtig ist, Chancen zu eröffnen – denn ihr Erfolg spiegelt die Evolution des Sports selbst wider.

Orbeas Engagement für den Frauenradsport ist nicht neu. Schon seit Jahren unterstützen wir Pionierinnen, die neue Meilensteine in der Radsportgeschichte gesetzt haben. Unser Engagement reicht jedoch über den Wettkampf hinaus: Wir setzen uns weiterhin für Gleichberechtigung und Sichtbarkeit ein und dafür, dass der Bereich Frauenradsport in allen Disziplinen wächst.

Eine unaufhaltsame Kraft

Am 8. März starten wir einen Initiative, um die Pionierinnen in diesem Sport zu feiern. Ein herausragendes Beispiel ist Saleta Castro, die sich seit 20 Jahren dem Triathlon verschrieben hat. Sie begann mit 15 Jahren und hat seitdem nicht mehr aufgehört. 21 Ironman-Rennen hat sie absolviert und war auf jeder Triathlondistanz Spanische Meisterin. Trotz ihrer eindrucksvollen Karriere, hatte Saleta oft das Gefühl, dass sie ihre Ergebnisse „rechtfertigen“ müsse, um die gleiche Anerkennung wie ihre männlichen Kollegen zu bekommen.

Sie war mit Medien konfrontiert, die die Leistungen von Athletinnen untergraben oder diskreditieren wollten. Über die Jahre hat sie alles mögliche zu hören bekommen: Sie wurde als „Versagerin“ bezeichnet oder sogar beschuldigt, ihre Periode als „Ausrede“ zu nutzen. Doch nichts davon hat sie aufgehalten. Wenn sie ihrem 10 Jahre alten Selbst einen Rat geben könnte, wäre der schlicht: „Zieh es durch, egal was irgendwer sagt. Denn es gibt keine größere Kraft, als an sich selbst zu glauben.“

Immer mehr Menschen sehen Athletinnen als Vorbilder – etwas, das Gabriela Seisdedos, neunmalige Spanische Meisterin im Motocross, aus eigener Erfahrung weiß. Gabriela war die erste Frau, die im spanischen Profi-Motocross Rennen gefahren ist. Und sie hat mehr nationale Titel gewonnen als jede andere Frau in diesem Sport. Schon von Kindesbeinen an musste sie für ihren eigenen Weg kämpfen. Sie schaffte es von „das einzige Mädchen im Starterfeld der Spanischen Meisterschaft“ zur Chefin ihres eigenen Teams.

Als Gabriela anfing Rennen zu fahren, gab es keine Frauenkategorie. Sie musste also gegen die Jungs antreten, die dachten, dass es peinlich sei „hinter einem Mädchen ins Ziel zu kommen“. Trotzdem verschaffte sie sich Respekt im Motocross. Heute weiß sie die Fortschritte, die der Frauensport gemacht hat, zu würdigen: Es gibt mehr Teams und mehr Vorbilder. Sie betont auch die Rolle der sozialen Medien dabei, Athletinnen sichtbarer zu machen. Aber trotz dieses Fortschritts räumt Gabriela ein, dass es noch ein weiter Weg ist.

Stimmen, die inspirieren

Zum Glück sind wir umgeben von vielen „Saletas“ und „Gabrielas“. Bei Orbea haben wir tolle weibliche Vorbilder, die uns jeden Tag inspirieren.

Irati Limia, Road:

„Wenn ich mit meinem Rad rausgehe, fände ich es toll, wenn ich auf der Straße genauso viele Frauen wie Männer sehen würde. Oder auch im Wettkampf. Das ist mein Traum.“

Andi Binder, MTB:

„Dieser Sport hat mir beigebracht, die kleinen Dinge des Lebens zu wertschätzen, andere zu unterstützen und bescheiden zu bleiben. Sich darauf zu konzentrieren, was wirklich zählt.“

Mar Rotger, Road:

„In den vergangenen Jahren gab es eine merkliche Veränderung darin, wie Outdoor-Sport wahrgenommen wird – und der Radsport ist da keine Ausnahme. Das liegt zum Teil daran, dass Athletinnen auf Social Media, bei Rennen und in den Communitys vor Ort sichtbarer sind. Außerdem engagieren sich Marken der Branche dafür, diese Veränderung zu beschleunigen, indem sie mit Communitys und Radsport-Botschafterinnen zusammenarbeiten.“

Abigail Myers, Triathlon:

„Ich habe Sport gemacht, seit ich klein war, und das hat mir Selbstvertrauen gegeben und die Fähigkeit, Dinge zu bewältigen. Ich habe mich viele Jahre lang verschiedenen und immer härteren Herausforderungen gestellt. Das sind Lektionen, die auch für mein privates und berufliches Leben wertvoll sind.“

Maialen Gomez, MTB:

„Ich würde Frauen, die in den Sport einsteigen wollen, sagen, dass sie keine Angst haben sollen. Dass es immer ein bisschen im Bauch kribbelt, wenn man etwas Neues anfängt, aber dass mit Durchhaltevermögen alles möglich ist.“

An euch alle: Vielen Dank, dass ihr den Weg bereitet für neue Generationen, dafür, dass ihr Grenzen einreißt und beweist, dass wir die Macht haben, Geschichte zu schreiben.