NEUE WEGE (Teil 2 von 2)

Vor kurzem haben wir euch von unserem genossenschaftlichen Ansatz erzählt. Davon wer wir waren, wer wir heute sind und wer wir auch künftig bleiben möchten.

Wir haben gezeigt, dass es andere Wege gibt das Verständnis von Arbeit und die Beziehung zur Umwelt zu interpretieren. Den Weg unserer Genossenschaft: den Orbea-Weg.

Heute möchten wir die wahren Helden in den Mittelpunkt stellen. Unsere Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, die sich unermüdlich für unsere Marke einsetzen und dafür sorgen, dass Orbea auf der ganzen Welt ein starker Name ist. All jene, die je ein Teil von Orbea waren, sind oder sein werden. Im ewigen Streben nach Fortschritt.

Heute möchten wir dir María, Rubén, Olga, Nagore, Manu und Haritz vorstellen. Auch sie haben sich für neue Wege entschieden. In ganz unterschiedlichen Bereichen teilen sie die Werte unserer Genossenschaft. Werte, für die eine Gruppe von Menschen vor einem halben Jahrhundert ziemlich viel riskiert hat.

Mit ihren Statements möchten wir all denen Respekt und Anerkennung zollen, die den Traum von unserer Genossenschaft haben wahr werden lassen, ihn am Leben gehalten haben und ihn mit immer neuer Begeisterung in die Zukunft führen.

All ihnen möchten wir danken. Genau wie wir dir für dein Vertrauen danken wollen. Denn ohne deine Unterstützung wäre all dies nicht möglich.

Die Mitgliedschaft in der Genossenschaft wurde María Retegi praktisch in die Wiege gelegt. Heute ist sie verantwortlich für den Kundenservice. Egal ob Pre-Sales, Sales oder After-Sales: mit ihrem Team kümmert sie sich um die Anliegen von Kunden in 70 Ländern.

„Für mich ist die Genossenschaft eine Lebensweise, die mich seit meiner Geburt begleitet“, erklärt sie. „Meine ganze Familie hat in der Genossenschaft gearbeitet. Mein Vater war von Anfang an dabei. Sein Ziel war es immer für die Gemeinschaft und in der Gemeinschaft zu arbeiten, um Dinge bewegen und verbessern zu können – und zwar auch über den Arbeitsplatz hinaus“.

Kein Wunder, dass María fundierte Kenntnisse über die Abläufe und die Philosophie von Orbea hat. So betont sie, dass es zur DNA der Genossenschaft gehört, gemeinsam im Team zusammenzuarbeiten.

„Wir wissen, dass wir alle die Verantwortung für unseren gemeinsamen Kurs tragen. Daran glauben wir, ohne dass man uns ständig daran erinnern müsste“.

Es ist María sehr wichtig, dass die Mitarbeiter in der Genossenschaft mitbestimmen können. „Das hat auch viel damit zu tun, anderen zu helfen und für einander einzustehen“, sagt sie.

Teil dieser Genossenschaft zu sein bedeutet für sie „zu handeln, immer in Bewegung zu bleiben, nie aufzugeben und sich aufeinander verlassen zu können“.

Mit seinen 29 Jahren ist Rubén Pereda mit dafür zuständig, die Fahrräder richtig auf Vordermann zu bringen. Als Mechaniker in der Marketingabteilung baut er etwa die Bikes für Tests in Fachzeitschriften auf.

„Ich bin jetzt seit vier Jahren Teil der Genossenschaft“, sagt er. „Was mir hier unter anderem besonders gefällt ist diese besondere Nähe unter den Kollegen. Hier versetzt man sich auch mal in die Lage der anderen. Das habe ich persönlich zum Beispiel gespürt, als ich Vater geworden bin. So verstehen etwa die Kollegen aus der Personalabteilung deine persönliche Situation und versuchen zu helfen, wo sie können“.

Rúben hat den Radsport im Blut. Schon in seiner Jugend fuhr er MTB-Rennen und war immer ganz nah an den Mechanikern dran. Danach wollte er eigentlich Lehrer werden, doch dann kam Orbea.

„Bevor ich Teil der Genossenschaft wurde, bin ich in den Fahrradläden immer um die Bikes geschlichen. Auf Orbea hatte ich dabei schon immer ein ganz besonderes Auge geworfen“.

Er spricht auch von der Wahrnehmung der Marke da draußen. „Wir werden als etwas Besonderes angesehen, als Menschen, die Fahrradbau als ein Handwerk verstehen, dem sie mit großer Sorgfalt und einer ganz eigenen Philosophie nachgehen. Eine große Familie von Kollegen hat das Ruder übernommen und die Marke gestärkt. Das wird auch von außen erkannt und geschätzt“.

Rubén betont die Werte von Orbea, die er längst auch für sich selbst übernommen hat. „In der Genossenschaft läuft alles sehr transparent und eng verzahnt ab. Wir wissen, dass alle an einem Strang ziehen müssen, damit es dem Unternehmen gut geht“, schließt er.

Auch Olga García aus dem Personalbereich ist schon seit ihrer Kindheit mit Orbea verbunden. Schließlich ist sie die Tochter eines der Gründer der Genossenschaft. So musste sie auch nicht lange überlegen, als sich ihr die Chance bot, Teil von Orbea zu werden. Nachdem sie verschiedene Abteilungen durchlaufen hat, arbeitet sie heute in dem Bereich, in den sie immer wollte“.

„Zunächst ist es vor allem die Strahlkraft der Marke Orbea, die neue Mitarbeiter zu uns zieht“, erklärt sie. „Wenn wir ihnen dann erklären was es bedeutet, als Mitarbeiter auch ein Teil der Genossenschaft zu sein, sind sie meist überrascht und neugierig“.

Olga weiß wie wichtig Fachkräfte sind, die Werte und Philosophie von Orbea teilen. „Wir brauchen Menschen, die uns unterstützen und hinter unseren Werten stehen. Du gibst deine Arbeitskraft für ein Projekt, an das du glaubst. Aber ein Stück weit gehst du auch eine Wette ein. Denn wir bekommen hier kein normales Gehalt, sondern einen monatlichen Vorschuss auf das Jahresergebnis des Unternehmens. Entsprechend hoffen wir natürlich auf ein gutes Ergebnis und arbeiten dafür. Aber trotzdem ist da auch eine gewisse Unsicherheit im Spiel“.

„Die Arbeit im Personalbereich einer Genossenschaft wie Orbea geht leicht von der Hand“, sagt Olga. „Wir sitzen hier schließlich alle im selben Boot. Die Mitarbeiter fühlen sich als Teil des Unternehmens und des Projekts. Entsprechend sind sie immer gut informiert und sagen ihre Meinung, wenn es darauf ankommt“.

Mit Nachdruck in der Stimme erklärt sie, dass die Genossenschaft die beste Option ist und das viele Unternehmen sich dieser Meinung anschließen, nachdem sie Orbea besucht haben, um von unserem Modell zu lernen.

„Unser Weg zeigt, dass es eine andere Art der Arbeit gibt, einen anderen Stil. Denn hier geht es um viel mehr, als nur um den eigenen Job. Wir sind an allem beteiligt, was in der Genossenschaft passiert“.

Seit 13 Jahren arbeitet Nagore Larrabeiti mittlerweile in der Genossenschaft, seit sieben Jahren ist sie Orbeas Finanzdirektorin. Damals lockte sie der Name Orbea, wie sie heute zugibt: „Doch dieser besonderen Philosophie in dieser Genossenschaft war ich mir nicht bewusst“.

Einer der Aspekte, der sie gleich zu Beginn am stärksten beeindruckte, war die hohe Transparenz. Speziell wenn man bedenkt, in welchem Bereich sie tätig ist. „An einer Informationsveranstaltung teilzunehmen, wo der Geschäftsführer mit dem Mikro in der Hand alle Details über die Kooperative ausplauderte – das war schon ein Schock für mich“, erinnert sie sich. „Jeder durfte alles fragen, jeder durfte seine Meinung äußern, jedem wurde zugehört. Damals fand ich das unfassbar. Heute ist es ganz normal und ich frage mich wirklich, warum nicht überall so gearbeitet wird?“.

Seit ihren Anfangstagen bei Orbea hat sich Nagores Verständnis für Arbeit stark verändert. „Ich leiste deutlich mehr als früher, obwohl ich bestimmt weniger Zeit im Büro verbringe“, gesteht sie. „Hier wird respektiert und verstanden, dass die Menschen auch ein Privatleben haben.

Dreizehn Jahre nach ihrem ersten Arbeitstag in der Genossenschaft versteht sie diese längst als eine Art Lebensauffassung. „Es geht darum unser Erbe in einem besseren Zustand zu hinterlassen, als wir es empfangen haben“, sagt sie und erklärt auch, dass nicht immer alles so einfach ist. „Gerade in der Finanzabteilung müssen wir pragmatisch handeln. Sich stetig verbessern zu wollen kann manchmal auch bedeuten, dass du den Gürtel etwas enger schnallen musst. Manchmal musst du unbequeme Entscheidungen treffen, um für die Zukunft gerüstet zu sein“.

Und schließlich betont sie, wie wichtig die Menschlichkeit für das Unternehmen ist. „Die Genossenschaft lebt von den Menschen, die sie gestalten. Und mehr als je zuvor müssen wir dabei unsere persönlichen Werte hochhalten“.

Manu Carrasco ist für die beiden Lackierstraßen von Orbea zuständig: die automatische und die für Carbonrahmen. Seit 21 Jahren ist er im Unternehmen, 16 davon als Vorstandsmitglied der Genossenschaft.

Manu weiß: „Die größte Stärke der Genossenschaft ist der Wert, den sie ihren Mitarbeitern beimisst. Du fühlst, dass du Teil von etwas Besonderem bist, und dass das Unternehmen ein Teil von dir ist. Die Genossenschaft bedeutet mir alles“.

Auch für ihn ist die Transparenz eines der ganz wichtigen Themen, die den Alltag der Genossenschaft bestimmen. „Du weißt stets, wie es um das Unternehmen steht, wann alle an einem Strang ziehen müssen. Jedes Jahr bringst du dich ein bisschen mehr ein. Für kein Unternehmen der Welt würde ich die Genossenschaft verlassen“.

Seine Arbeit im Vorstand hat auch seine Laufbahn bei Orbea geprägt. „Als Teil des Vorstands denkst du noch mehr über das Wohl der Gemeinschaft nach. Denn sie steht an erster Stelle und stellt den Gedanken an den persönlichen Vorteil in den Schatten“.

In seiner Arbeit zeigt Manu großes Engagement für seine Kollegen und Kolleginnen. „Die Jahre im Vorstand haben mir geholfen, mich voll auf die Genossenschaft zu konzentrieren. Denn ich weiß, dass ich mit meiner Arbeit heute bestimme, in welchem Zustand wir Orbea an meine Kinder und alle die künftig hier arbeiten werden, einmal übergeben. Wir müssen eine stabile Grundlage für eine gute Zukunft legen“.

Auch dank der Arbeit als Lackierer erleben Manu und seine Mitarbeiter hautnah, wie es um die Marke steht. „In den vergangenen Jahren haben wir uns nicht nur in Sachen Quantität, sondern vor allem auch hinsichtlich der Qualität und der Abläufe sehr stark entwickelt. Das hier hat nichts mehr mit dem zu tun, was ich bei meinem Start im Unternehmen kennengelernt habe“.

Haritz Egia arbeitet als Monteur in der Fabrik in Mallabia. Aktuell kümmert er sich vor allem um E-Bikes, doch durch seine Hände sind schon alle Arten von Fahrrädern gegangen. Ein Weiterbildungskurs hat ihm den Weg zu Orbea geebnet, mittlerweile arbeitet er seit fünf Jahren im Unternehmen.

„Diese besondere Atmosphäre in der Genossenschaft hat mir vom ersten Augenblick an gefallen“, erinnert er sich. „Der Umgang unter den Kollegen und Vorgesetzten ist einfach einzigartig. Es fühlt sich alles sehr familiär an“.

Für Haritz ist die Genossenschaft „eine andere, hervorragende Form der Arbeit, welche die Menschen stärker motiviert. Ich fühle mich hier sehr wohl und die Arbeit macht mir viel Spaß“.

Für unseren 33-jährigen Kollegen war die erste Zeit im Unternehmen eine Art Offenbarung. „Erst dachte ich, das ist einfach nur wieder ein weiterer Job. Doch nach und nach hat diese anfangs so unbekannte Welt des Fahrrads mich gefesselt“.

So sehr, dass der Radsport längst ein wesentlicher Teil seines Lebens geworden ist. „In meiner Freizeit setze ich mich aufs Rad – oft auch mit meinen Kollegen. Dann sehe ich die Menschen da draußen auf Rädern, die ich selbst aufgebaut habe. Manchmal frage ich meine Schätzchen dann aus Spaß, wie es ihnen geht. Was als ein Job anfing, ist für mich zu einer Lebensart geworden“.

In seiner täglichen Arbeit erlebt Haritz auch, wie die Genossenschaft wächst. „Als ich hier angefangen habe, haben hier deutlich weniger Menschen gearbeitet und wir haben weniger Fahrräder montiert. Damals gab es noch nicht mal eine eigene Linie zur Montage von E-Bikes. In den wenigen Jahren hat sich eine Menge getan“.

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