11 December, 2025

How We Roll Ep. 1: Reset. Rebuild. Race. – Orbea FMD Racing

Das Jahr neigt sich dem Ende zu, und mit ihm schließen wir unser erstes Kapitel in der anspruchsvollsten MTB-Kategorie: dem Downhill. Wir blicken zurück und denken daran, wie alles begann: mit dem Ziel, neue Wege zu gehen, unbekannte Herausforderungen anzunehmen und einer Disziplin unseren Stempel aufzudrücken, in der wir gerade erst angefangen hatten. Wir haben all unsere Erfahrung, unser technisches Know-how und unseren Wettbewerbsgeist eingebracht, um etwas Echtes beizutragen, etwas Transformatives. Unser Antrieb: Leidenschaft und unser Anspruch, uns stetig weiterzuentwickeln.

Die ersten Prototypen haben wir 2021 in Lourdes getestet und in diversen Weltcups immer weiterentwickelt. Unser Weg war ein kontinuierlicher Lernprozess. Das FMD-Team und seine umfangreiche Wettkampferfahrung spielten in diesem Prozess eine ebenso entscheidende Rolle wie die Unterstützung von FOX und weiteren Partnern, die uns begleitet, ihr Know-how eingebracht und uns geholfen haben, eine so anspruchsvolle wie faszinierende Disziplin besser zu verstehen.

Nun, am Jahresende, wissen wir, dass dieses Projekt erst der Anfang ist. Ein Startpunkt, der uns anspornt, weiterzuentwickeln, weiter zu verbessern und neue Geschichten zu schreiben – gemeinsam mit allen, die unsere Vision teilen und niemals stehen bleiben möchten.

Folge 1: Wenn ein austausch zum projekt wird

Dass wir in den Downhill eingestiegen sind, war keine Idee, die am Schreibtisch oder mit einem fertigen Rahmenwerk begonnen hat. Am Anfang stand vielmehr die Frage: Was könnten wir erreichen, wenn wir unsere Innovationskraft mit umfassender Rennerfahrung im Downhill zusammenbringen? FMD hatte schon seit Jahren auf höchstem Niveau die Grenzen immer wieder neu definiert; wir bei Orbea steuerten Ambition und Agilität bei, um Ideen Realität werden zu lassen. Zwei unterschiedliche Posten, eine gemeinsame Vision.

Am Anfang ging es nicht um Geometrien oder Zeichnungen, sondern um die Zielsetzung: Warum wollen wir das tun, was möchten wir aufbauen und welche Werte haben wir gemeinsam? So entstand eine Vertrauensbasis.



Als FMD unseren Firmensitz im Baskenland zum ersten Mal besuchte, wollten sie sehen, was wir können. Hier zeigte sich unser Arbeitsansatz sehr deutlich: Wir haben eine eigene Fertigung, dank der wir jedes Detail kontrollieren können, unsere Lackiererei macht jeden Prototyp fahrbereit und wir sind so flexibel, dass wir inerhalb weniger Tage aus einem Entwurf einen realen Rahmen machen können. Es ging nicht darum, anzugeben. Wir wollten zeigen, was wir erreichen möchten.

So lösten sich Vorurteile auf. Statt Präsentationen gab es nagelneue Rahmen. Statt Konzepten greifbare Weiterentwicklungen. Wöchentlich sah das Team Veränderungen, Wahrnehmungen wurden materialisiert, Entscheidungen zu Leistung.

Bis es dann ernst wurde: Es war Renntag auf der Weltbühne, mit einem Bike, das für alle ein Rätsel blieb … bis auf die, die es möglich gemacht hatten. Es war ein Test, aber auch ein Statement. Und als wir die Ziellinie als Erste überquerten, kam dieser Sieg nicht überraschend: Er bestätigte, dass unsere Zusammenarbeit dort funktioniert, wo es wirklich zählt, wo es gilt, Fakten zu schaffen. Er war ein Beweis dafür, dass dieses Bike – und das Team dahinter – dafür geschaffen ist, zu fliegen.

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