19 July, 2024

OET: The Road to Gold

Erinnerst du dich an dieses Gefühl, wie es ist, etwas zum ersten Mal zu tun? In dir macht sich Unsicherheit, Nervosität und vielleicht ein wenig Angst breit. Aber eisener Wille, Mut und Motivation treiben dich dazu, weiterzumachen, um eine bisher unbekannte Welt zu erkunden und alle deine Ängste zu überwinden.

Das ist es, was wir innerhalb des Orbea FOX Enduro Teams in diesem dritten Rennblock des UCI Enduro World Cup erlebt haben. Die eindrucksvollen Alpengipfel waren Kulisse großer Abenteuer im französischen Combloux und der Schweizer Aletsch Arena, zwei neuen Wettkampforten für unser Team.

Martin, Edgar und Flo gingen mit großen Ambitionen in das Rennen von Combloux, da der Ruhetag zwischen den EDR- und E-EDR-Rennen es den dreien ermöglichte, in beiden Disziplinen zu starten. Doch die Herausforderung eines neuen Wettkampforts wurde durch schwieriges Terrain noch verstärkt. Die heftigen Regenfälle in den Tagen vor den Rennen verwandelten die Strecke in ein Meer aus Schlamm und rutschigen Wurzeln. Jedes Mal, wenn wieder ein Reifen hindurchrollte, verschlechterten sich die Streckenbedingungen und vertieften sich die Furchen, was es noch schwieriger machte, eine saubere Linie über die ausgefahrenen Pisten zu fahren. Insgesamt war es ein sehr hartes Rennen für alle.

„Da ich seit Leogang krank war, wusste ich, dass ich nicht genug Kraft haben würde. Am Freitag in der EDR habe ich mich unglaublich gut auf meinem Rallon gefühlt, hatte aber keine Kraft in den Beinen. Vielleicht war es das schwierigste Rennen, das ich je beendet habe. Am Sonntag im E-EDR habe ich auf einen besseren Tag mithilfe des Motors gehofft, aber ich bin schlecht gefahren und habe viele Fehler gemacht.“

 

Martin Maes – Orbea Enduro Team rider
„Der Sonntag war sehr hart für mich, am Samstag bin ich krank geworden und habe mich erschöpft gefühlt, kraftlos. Ich sage immer, dass man aus den Rennen, die schlecht laufen, am meisten lernt. Nach diesem hier bin ich schlauer als je zuvor, hahaha.“

 

Edgar Carballo – Orbea Enduro Team rider

Die großartige Teamstrategie mit einem Reifenwechsel in der Zone für technischen Support (TAZ) der E-EDR ging für Flo mit einem Platz ganz oben auf dem Podium perfekt auf.

 

„Es war eine gute Entscheidung, die Maxxis Shorty vorn aufzuziehen. Ab da fühlte ich mich viel wohler und konnte mehr pushen.“

 

Flo Espiñeira – Orbea Enduro Team rider

Aber das Abenteuer war noch nicht zu Ende und es ging für das Team einmal über die imposanten Alpen in die Schweiz. Ein Ort voller Geheimnisse und unendlicher Möglichkeiten! Es waren Unwetter angesagt, weshalb die Wettkampforganisatoren entschieden, die Rennen alle auf Sonntag zu verlegen. So konnte unser Team nicht in beiden Kategorien antreten, es hieß alles oder nichts. Allerdings bewahrheitete sich die Wettervorhersage nicht und der freie Samstag erlaubte es unserem Teamsupport, selbst ein Abenteuer in der Aletsch Arena zu erleben. 16,4 km mit 6,4 % Steigung bezwangen sie am Furkapass, vor dem grandiosen Panorama des größten Gletschers der Alpen.

Währenddessen ruhten sich die Fahrer*innen aus, wohl wissend, was sie am Sonntag erwarten würde. Lange, steinige Abschnitte forderten von jedem auch den letzten Rest Energie. Und nach einem harten Wochenende fand das epische Abenteuer des dritten Rennblocks seinen glorreichen Abschluss mit dem rechnerischen Sieg von Flo im E-EDR und dem dritten Gewinn der Gesamtwertung in Folge, ein Beleg für unbestreitbares Können, Geschick und Einsatz. Und einer, der Flos Namen in den Geschichtsbüchern des Enduro verewigt.

„Ich bin sehr glücklich, wieder gewonnen und die Gesamtwertung bereits gesichert zu haben. Natürlich werde ich aber auch in Loudenvielle nochmal alles geben. Ohne die technische Ausstattung und die Unterstützung aller wäre das nicht möglich.“

Flo Espiñeira – Orbea Enduro Team rider

Neue Abenteuer und Herausforderungen sind unser tägliches Brot, sowohl im Enduro-Team als auch bei Orbea. Da sich der Radsportsektor ständig weiterentwickelt, sind wir gezwungen, jeden Tag einen Schritt weiter zu gehen, uns mit verschiedenen Unwägbarkeiten auseinanderzusetzen und die Hindernisse zu überwinden, die sich uns in den Weg stellen. Es ist fordernd, aber unser Abenteuergeist treibt uns an, weiterzumachen, mit dem Ziel, ganz oben zu landen.

Deshalb möchten wir „The Road to Gold“ mit der Öffentlchkeit teilen, ein Video, das einen Blick hinter die Kulissen unseres OFET-Teams gibt und zeigt, wie wichtig es ist, trotz aller Schwierigkeiten zusammenzuhalten, um im Enduro-Wettkampf auf höchstem Niveau zu brillieren.

Das Wild, ein weiteres Jahr ganz vorn

Das Wild dominiert die E-EDR, nachdem Flo die Gesamtwertung gewonnen hat. Dass es nun schon das dritte Jahr in Folge diese Kategorie beherrscht, beweist, dass es sich um ein Fahrrad handelt, das mehr kann als nur Power liefern.

Spaß und Geschwindigkeit mit dem Rallon

Martin fühlt sich gut auf seinem Bike, das ihm in jeder Kurve, bei jeder Bodenwelle und jedem Sprung Spaß macht und ihm ermöglicht, selbst in anspruchsvollsten Situationen schnell unterwegs zu sein.

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Die Aktion beginnt am 25. März 2024, läuft bis zum 30. November 2024 und gilt für Spanien, Frankreich, Deutschland, Belgien, Dänemark, Italien, Irland, die Niederlande, Österreich, Luxemburg, Portugal, Schweden, das Vereinigte Königreich, die Vereinigten Staaten und Kanada.