25 September, 2025
Orbea FOX Factory Team verabschiedet sich aus Europa mit Medaillen, Erfahrungen und Resilienz
Der letzte Weltcup in Europa ist vorbei und das Orbea FOX Factory Team zieht Bilanz über ein Jahr, in dem nicht alles lustig und leicht war.
Das Team hatte sehr gute und sehr schlechte Phasen, die Cross-Country-Wettkämpfe auf höchstem Niveau immer mit sich bringen.
Die Rennen in Les Gets, Lenzerheide und die Weltmeisterschaften folgten zwar nicht direkt aufeinander, dennoch war dazwischen gerade genug Zeit, um kurz durchzuatmen und sich neu zu fokussieren.
Simon konnte wegen einer Gehirnerschütterung, deren Auswirkungen ihm noch lange zu schaffen machten, nicht wie geplant in die Saison starten. Er war merklich frustriert. Doch das Saisonende war ein versöhnliches: Der große Däne kämpfte sich beharrlich zurück in die Top 10.
Das zeigt, aus welchem Holz er geschnitzt ist und wie viel Rückhalt ihm das Team gibt: Simon war mit seinem vierten Platz bei den UCI XCC-Weltmeisterschaften ganz nah dran an der Medaille. Beim Rennen in der Schweiz holte er sich Bronze im XCC und damit sein erstes Podium der Saison. Nordamerika, pass auf! Simon hat noch eine Rechnung zu begleichen.
Rebeccas Saison war ganz anders, aber ähnlich hart. Sie ließ sich nicht unterkriegen und gewann trotz einer Sturzverletzung den nationalen Titel. Wieder auf dem Damm erzielte sie wechselnde Ergebnisse.
Während Simon körperlich gesund, aber mental blockiert war, war es bei unserer australischen Weltcup-Veteranin genau umgekehrt: Rebecca war mental stark, aber angesichts der immer anspruchsvolleren Strecken dämpften ihre Oberkörperverletzungen ihr Selbstvertrauen, wenn es hart zur Sache ging.
Pierre schaffte es, den Frust zum Saisonstart abzuschütteln, und kämpfte sich zurück in die Top 15, was ihm Selbstvertrauen für das Saisonfinale gab. Er zeigte, das sich Entschlossenheit und Durchhaltewillen auszahlen, wenn es mal ganz und gar nicht rund läuft.
Jenn Jacksons Saison ist schwer zu beschreiben. Platz sechs in Brasilien war ein Auftakt, auf den wir alle gehofft, aber niemand wirklich damit gerechnet hatte. Dann die Medaille bei der Weltmeisterschaft… ein Erfolg, der uns noch immer trägt und das noch eine ganze Weile tun wird.
Es sieht ganz so aus, dass das Team innerhalb kürzester Zeit das Ruder herumgerissen hat. Nicht aufzugeben, hat sich ausgezahlt, in Form einer WM-Medaille für Jenn, einer XCC-Medaille für Simon und einem kompletten Set nationaler Meistertitel innerhalb des Teams.
Wir haben das im Jahresverlauf mit individualisierten Bikes gefeiert, die sich in puncto Lackierung und Ausstattung von den Oiz-Teammodellen unterscheiden. So spiegeln sie die einzelnen Persönlichkeiten wider und das ist mittels MyOrbea Custom für jeden möglich.
Es ist leicht, anhand von Rennergebnissen zu urteilen und Rückschlüsse zu ziehen. Doch der Wettkampfsport hat auch eine ruhigere, weniger hektische Seite. Manchmal muss man die Stopptaste drücken und Rennen einfach mal Rennen sein lassen. Und, so paradox das klingt, das eine bedingt oft das andere.
Die im Wettkampf Aktiven und das gesamte Team haben sich so verhalten, wie es den Werten entspricht, die wir für Orbea FOX Factory Racing definiert haben. Sie stehen voll und ganz für Resilienz, gegenseitige Unterstützung und den Willen, sich ständig zu verbessern. Diese Werte haben das Jahr 2025 geprägt und wir sind stolz auf alle im Team.

Auch dieses Jahr haben wir das Ziel fest im Blick. Begleite uns und sei dabei, wenn wir uns und unsere Bikes bei den spannendsten Rennen der Welt bis an die Grenzen pushen.