Treue Verbindung: seit 19 Jahren verkauft Frank Dressler Räder von Orbea.

Heute ist sein Fahrradhandel Wheelsport in Weselberg bei Kaiserslautern einer der wichtigsten Orbea-Partner in Deutschland. Warum? Das wollten wir von dem Ex-Profi aus der Pfalz wissen.

Warum Radfahren?

Weil es für mich als Jugendlicher einfach der schnellste Weg von unserem Bauernhof in der Pfalz in die 20 Kilometer entfernte Stadt war. Die Verkehrsanbindung war furchtbar, also bin ab meinem 14. Lebensjahr eben mit dem Rad gefahren. Und ungefähr von der ersten Pedalumdrehung an wurde das Fahrrad zu einem Dreh- und Angelpunkt in meinem Leben.

Warum Radrennen?

Als ich 15 Jahre alt war, erzählte ein Freund etwas von einem Mountainbike-Hobbyrennen in Kaiserslautern. Also habe ich mir einen Helm geliehen und los ging es. Wobei Helm aus heutiger Sicht reichlich übertrieben klingt. Das war so ein weißes, hässliches Ding aus Styropor. Dazu trug ich eine Jacke und Jogginghose und natürlich waren ganz normale Pedale an mein Rad geschraubt. Mit diesem Setup wurde ich 16. von 360 Startern und gewann meine Altersklasse. Das Feuer war entfacht und zwei Wochen später gewann ich mein erstes Rennen – mit eigenem Helm und meinen ersten Klick-Pedalen.

Warum kein Profisport?

Nach dem ersten Sieg war ich zwei Jahre lang recht erfolgreich im Juniorenbereich unterwegs. Ich habe einige Rennen gewonnen, hatte einen Sponsor und war auf dem Weg zum Profi-Mountainbiker. Das war mein Traum, aber leider litt meine Leistung in der Schule darunter, und das fanden meine Eltern gar nicht lustig. Ich habe die Schule dann geschmissen, auf Baustellen gejobbt und eine Ausbildung begonnen. Plötzlich war keine Zeit mehr zum Trainieren.

Warum doch Profisport?

Nach zwei Jahren war ich mit der Ausbildung fertig und trat meinen Zivildienst an. Jetzt hatte ich wieder zum Radfahren. Da habe ich erst richtig gemerkt, wie sehr mir der Sport gefehlt hat. Meine Frau hat mich dann dazu motiviert wieder Rennen zu fahren. Ich habe wieder richtig trainiert, viele Rennen bestritten und dann ging alles schnell. 2001 habe ich einen Vertrag bei einem Amateurteam aus Luxemburg bekommen. Mit einer starken Saison 2002 mit einigen Siegen in Belgien verdient ich mir einen Platz in einem Continental-Team und 2008 unterzeichnete ich dann schließlich einen Vertrag bei einem Pro-Continental-Team.

Warum ein Fahrradladen?

Eigentlich war das nie mein Plan, aber ein Freund hat mich dazu überredet. Ich hatte ordentlich Respekt vor der Herausforderung und eigentlich wollte ich lieber Rennen fahren. Trotzdem haben wir dann Ende 2000 unseren Laden eröffnet, damals noch unter dem Namen „Total Normal“. Ich habe mich ums Schrauben gekümmert, mein Partner um die Zahlen. Ich bin meine Rennen gefahren, dann schnell ab in den Laden und an den Rädern schrauben. Erst Jahre später haben wir die ersten Mitarbeiter eingestellt. Heute sind wir 14 Leute.

Warum Wheelsport?

Weil wir Fahrräder nicht nur einfach verkaufen, sondern weil wir das Fahrrad und den Radsport leben und lieben, und zwar rund um die Uhr. Wir geben alles für unsere Kunden, bieten gute Preise und viele tolle Bikes und Parts. Geht nicht gibt’s nicht. Und wir sind einfach ganz nah dran am Sport und an der Szene.

Warum Orbea?

Marc Hanisch hat mich 1998 mit dem Orbea-Virus infiziert. Es war wie Liebe auf den ersten Blick – übrigens im gleichen Jahr, in dem ich auch meine Frau kennen gelernt habe. Als wir zwei Jahre später darüber nachgedacht haben, welche Marken wir in unserem Laden haben wollen, war Orbea für mich die erste Wahl. Wir waren einer von ganz wenigen Händlern in Deutschland. Mir ist es wichtig, dass eine Marke lebt und eine Seele hat. Wobei Orbea für mich viel mehr als eine Marke ist. Orbea ist ein Teil von mir und ich bin ein Teil von Orbea. Seit 19 Jahren arbeite ich jetzt mit Orbea zusammen und es ist toll zu sehen, wie die Marke und die Räder sich entwickeln, egal ob mit dem neuen Alma als MTB, dem Orca als Rennrad oder dem Gain als E-Bike. Früher mussten wir die Kunden erstmal von Orbea überzeugen. Heute kommen sie ganz gezielt zu uns, weil sie ein Rad von Orbea wollen.

Warum Optimismus?

Der Markt verändert sich und gerade kleine Händler werden auf Dauer nicht alle Gattungen von Fahrrädern anbieten können. Du musst dich entscheiden, welchen Weg du einschlagen willst. Mein Ziel: ein Fahrrad-Wunderland zu erschaffen, das den Charme des Radfahrens in all seinen Facetten versprüht, mit Sport, Spaß und Café. Das ist für mich die perfekte Kombination. Dabei spielt auch das Thema Individualisierung eine große Rolle – und da ist Orbea ja ganz vorne.

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