7 April, 2024

Paris-Roubaix: Mehr als ein Rennen für Lotto Dstny

Die Zeitungen morgen werden epische Geschichten erzählen. Sie werden sagen, dass Radprofis aus anderem Holz geschnitzt sind, dass sie nur so übers Kopfsteinpflaster fliegen. Dass uns die harte Arbeit leicht fällt, dass es so scheint, als würden wir keinen Schmerz fühlen. Sie werden über das schöne Wetter reden: ein toller Tag zum Fahrradfahren.

 

Doch meine Hände schmerzen, meine Arme schmerzen, ich spüre jeden einzelnen Stein. Wann ist es endlich vorbei? Der nächste gepflasterte Sektor. Alles tut weh, jeder Zentimeter meines Körpers vibriert. Ich kann nicht mal mehr den Lenker festhalten, meine Hände bluten. Wenn ich könnte, würde ich hier und jetzt vom Rad steigen. Immerhin hatte ich keinen Defekt, und – was noch schlimmer wäre – ich bin nicht gestürzt. Wer auch immer hier diese Steine verstreut hat, muss verrückt gewesen sein – so kann man doch keine Straße pflastern.

 

Hier kommt der nächste Sektor – falls der letzte überhaupt schon zu Ende ist.
Ist das der Wald? Ist das Arenberg?
Es ist Arenberg. Ich bin hier, das ist Arenberg. Ich bin es. Ich bin hier; das ist es, wovon ich geträumt habe, seit ich klein war. Das ist Roubaix – das ist Paris-Roubaix. Seit jenem Jahr, als ich mit meinem Vater hier war; mein Gott, es war ein so verregnetes Jahr. Nie werde ich die schlammbedeckten Gesichter der Fahrer vergessen. Sie mussten wirklich leiden in jenem Jahr; sie wünschten sich einfach, es wäre vorbei. Aber ich – ich wollte nur dort sein, an ihrem Platz, auf der anderen Seite der Absperrung. Ich wollte einer von ihnen sein.

Heute bin ich einer von ihnen. Aber nicht nur irgendeiner. Heute bin ich Tijl.
Tijl, mein Freund, du bist hier. Tijl ist in meinen Wunden, er ist in meinem Schmerz. Ich schaue nach unten und erkenne meine Beine nicht. Es sind nicht meine, es sind seine Oberschenkel. Spüre ich deshalb keinen Schmerz mehr?
Seine Beine fliegen über jeden Pflasterstein, es sind seine Beine, die das Rad antreiben. Ich bin immer noch in Arenberg, auf dieser Seite der Absperrung. So viele Menschen sind da; ich senke den Kopf und lausche. Es ist nicht mein Name, den sie rufen: Tijl, Tijl, Tijl.
Tijl, mein Freund, jeder Tag dieser letzten Woche war für dich. All dies tun wir für dich; die fröhlichen Momente am Ende des Tages, jede Fahrt bei Sonne und Regen. Du bist in jedem Sektor und fliegst dem Ziel entgegen.

Und ich hebe den Kopf, erkenne diese Straße. Wie bin ich hier hingekommen, wo ich doch vor einem Moment in dem Wald war, umgeben von Menschen und Euphorie? Jetzt fahre ich auf die Radrennbahn ein; ich sehe die unverwechselbare blaue Linie auf dem Zement und blicke in die Ferne. Ich kann ihn sehen, dort auf dem Podest. Es ist schon ein Jahr her, doch er ist immer noch hier. Ich sehe ihn ganz deutlich, wie er lächelt, umgeben vom ganzen Team – die jungen Rennfahrer von Lotto Dstny und Tijl in ihrer Mitte, wie er seinen Pflasterstein, seine Trophäe in den Himmel hebt.

Heute waren wir für dich hier, mein Freund; wir alle sind für dich gefahren. Wir werden nächstes Jahr zurück sein, und es wird immer für dich sein.

Tijl de Decker gewann im letzten Jahr die U23-Version von Paris-Roubaix. Alle sechs Fahrer des Lotto Dstny Development Teams fuhren in die Top 20.
Das Team hat eine besondere Verbindung zu dem Rennen.

Tijl verstarb einige Monate später nach einem Trainingsunfall. In diesen Tagen ist er der ganzen Familie von Lotto Dstny wieder sehr nah. Alle erinnern sich voller Zuneigung an ihn, und alle haben für ihn gearbeitet und sind zusammen mit ihm gefahren.

Es war ein harter Tag, es gab Defekte und Stürze. Manche hatten Glück, andere hatten Pech. Beullens musste genäht werden, Slock wurde 20. und Robin Orins wurde in der U23 Dritter. Wie es aussieht, war es ein sehr guter Tag für den Radsport.

Heute flog das Team mit dem Orca Aero übers Kopfsteinpflaster.
Die Abkehr vom einteiligen Cockpit bringt massive ergonomische Vorteile fast ohne Kompromisse. Der Lenker kann individuell eingestellt werden; mit anderen Vorbaulängen und Lenkerbreiten lässt sich die Position optimieren, was die Aerodynamik verbessert und die Ermüdung verringert.
Eine optimale Ergonomie verbessert Komfort, Aerodynamik und Kontrolle. Und all das heißt mehr Tempo.

Die Räder sind sauber und bereit. Am Sonntag wartet Maastricht, und bevor der April vorbei ist, gibt es noch viel zu erleben.

 

Orca Aero

Die Abkehr vom einteiligen Cockpit bringt massive ergonomische Vorteile fast ohne Kompromisse. Der Lenker kann individuell eingestellt werden; mit anderen Vorbaulängen und Lenkerbreiten lässt sich die Position optimieren, was die Aerodynamik verbessert und die Ermüdung verringert.
Eine optimale Ergonomie verbessert Komfort, Aerodynamik und Kontrolle. Und all das heißt mehr Tempo.

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Das Gewinnspiel läuft vom 14. März 2024 bis einschließlich 16. Juni 2024 in Deuschland, Österreich, Belgien, Kanada, Dänemark, Spanien, den USA, Frankreich, Irland, Italien, Luxemburg, den Niederlanden, Portugal, dem Vereinigten Königreich und Schweden. Jede Person ist nur einmal teilnahmeberechtigt. Die beiden Gewinner werden aus allen Teilnehmenden, die den Gewinnspiel-AGBs entsprechen, per Zufallsprinzip ausgewählt.