ALMA, Für die Schnellsten

Alma steht für die schnellsten Rundenzeiten und die steilsten Aufstiege. Alma steht für die stärksten Beschleunigen und die höchsten Höhen. Alma steht für die größten Bühnen, die lautesten Fans und die härtesten Fahrer. Alma steht für die schärfsten Konkurrenten, für Athleten, die sich nur mit Superlativen zufrieden geben.

Für viele ist das Gelände-Hardtail die reinste Form des Mountainbikes: ein minimalistischer Rahmen, eventuell eine Federgabel und gerade so viel Komfort und Kontrolle, um einen Fahrer mit höchster Geschwindigkeit zwischen von A nach B zu bringen. Auch bei den immer anspruchsvolleren World Cup XC Rennen ist der Carbon-Hardtail nach wie vor das Symbol des Rennens schlechthin. Dieses Rad hat alles, was man braucht, um zu gewinnen, und sonst nichts.

Alma und Orbea ist diese Sicht nicht fremd und sie haben von Anfang an außergewöhnlichen Erfolg gehabt: Drei Generationen von Alma haben Weltcuprennen, Weltmeisterschaften und sogar olympisches Gold gewonnen. Als Alma 2006 das Licht der Welt erblickte, schüttelten die Zweifler der ungewöhnlichen 29”-Reifen den Kopf, als wir mit Alma 26 das erste 29er Carbon-Monocoque in Serie produzierten. Vorsichtshalber boten wir den Rahmen erstmal nur in einer Größe an, aber es wurde schon bald zum Mantra von Alma, immer zu schauen, wo man Zeit sparen und Rennen gewinnen kann.

Jahre später, als die 29er die XC-Welt beherrschten, nutzte Alma die Chance, mit 27,5er-Rädern das Big Wheels Konzept zu gründen. BWC bietet SM und MD Alma Rahmen mit 27,5-er-Rädern an, um kleineren Fahrern die niedrige Lenkerposition und den aggressiven Sitz zu erleichtern, den sie brauchen und mit 29“ nicht erreichen. Alma war nie für Einheitsgrößen zu haben. Ob als Wegbereiter oder Anführer, Alma hat stets die Fahreffizienz in den Vordergrund gestellt und ist mittlerweile nach zehn Jahren Weiterentwicklung ein Synonym für XC Racing.

All das bringt uns zu der vierten Alma-Generation. Die großen Fortschritte wurden bereits vor einiger Zeit gemacht. XC-Rahmen sind so leicht, steif und bequem geworden, dass man sich kaum mehr ein Rennen mit den Rahmen, die es 2010 gab, vorstellen kann. Dank der Fortschritte in der Carbontechnologie können viele Unternehmen außerordentliche Rahmen anbieten. Was unterscheidet das 2017er Alma dann von all den anderen Vollblütlern? Ganz einfach: Alma hat verbessert, was bereits hervorragend war, und versucht, mehr Tempo zu ermöglichen. Alma ist mehr als ein Rahmen oder eine Radgröße. Alma ist eine XC-Renn-Philosophie, mit der sich Sekunden oder sogar Minuten auf jedem Gelände gewinnen lassen.

Wenn nur wenige winzige Sekunden schnell von schneller unterscheiden, ist Alma für die Schnellsten.

Alma verbindet Gewicht, Steifigkeit und Komfort, denn ein effizientes Rad ist das schnellste Rad

Man sagt, es kommt auf den Fahrer und nicht auf das Rad an. Diese Weisheit ist zwar nicht ganz falsch, sie vernachlässigt jedoch die Tatsache, dass nicht alle Geländerennräder gleich beschaffen sind. Das beste Rad ist nicht nur leicht, steif und komfortable, sondern unserer Meinung nach eine Kombination von allem. Unter Fahrern, die ähnlich gut in Form sind und gegeneinander antreten, kann die Wahl eines Rads, das einen dieser drei Aspekte vernachlässigt oder ignoriert, den Unterschied zwischen Sieg und Niederlage ausmachen.

Dieser Balanceakt war das Kernziel beim Design des neuen Alma. Uns war schnell klar, dass die größten Leistungsgewinne durch eine höhere Verwindungssteifigkeit und Rahmenhärte zu erreichen wären. Durch die Änderung der Carbonfertigungstechniken und Carbonverstärkungen gelang uns eine kleine Gewichtsverbesserung und eine deutliche Steigerung der Verwindungssteifigkeit. Der Gewichtsverlust des Alma um 30 g oder so ist an sich schon sinnvoll, aber zusammen mit einer 20 % steiferen Frontpartie, macht sich die erhöhte Präzision und das verbesserte Fahrverhalten unterwegs bemerkbar. Unsere eigenen Testprotokolle (außer den für die Zertifizierung benötigten Tests führen mehr als zwei Dutzend weitere in unserem eigenen Werk aus) haben gezeigt, dass sich die Änderungen auch in einem stabileren Rahmen niederschlagen. Orbea bietet zwar ohnehin eine lebenslange Garantie, aber zu wissen, dass ein Mountainbike, das unvorhersehbaren Einflüssen und Belastungen ausgesetzt sein wird, stärker und widerstandsfähiger ist, ist doch beruhigend.

Steifigkeit ist wichtig, aber nützt, wie gesagt, nichts ohne Komfort. Wie haben wir Almas eindrucksvolle Fahrqualität verbessert? Wir haben diesem Konzept des steifen aber doch gefälligen Rahmens Dynamische Struktur genannt und den Rahmen in eine obere und eine untere Hälfte geteilt. Bezüglich der Steifigkeit haben wir die untere „Wirbelsäule“ von Alma ausgewertet – wie das Steuerrohr in das Unterrohr gleitet, die Form des Tretlagers und die einzelnen Streben des Hinterbaus sind die entscheidenden Faktoren. Durch längere Querschnitte und eine direktionales Shaping können wir die Steifigkeit von Alma einstellen. Für eine verbesserte Gefälligkeit haben wir uns der oberen Rahmenhälfte zugewandt. Die Sitzstreben des neuen Almas sind dünner, die Querschnitte und Durchmesser kleiner, um die Halterung des Sitzrohrs graziler zu machen, und das war‘s. Das Oberrohr wurde abgeflacht, um die 4×4-Biegung neben dem Sitzrohr effektiver zu machen. Der natürliche Flex dieser leichteren und flacheren Formen führt zu einem dynamischen, weichen Fahrgefühl, als ob man über das raue Gelände schweben würde.

Die oben genannte Biegung im Oberrohr ist entscheidend – 4×4 ist mehr als ein optischer Gewinn. Um noch mehr Vorteile aus dem Prinzip der Dynamischen Struktur zu ziehen und die Gefälligkeit des oberen Rahmenabschnitts zu verbessern, setzt Alma noch einen 4. Punkt auf das vordere Dreieck direkt vor dem Sitzrohr drauf. Diese verblüffend einfache Technologie verbessert die Geschmeidigkeit der Struktur unter Belastung enorm. Dadurch, dass durch das Hinzufügen einer vierten Biegung ein natürlicher Flexpunkt im Oberrohr geschaffen wird, kann sich das Oberrohr so reibungslos „strecken“. Auch wenn das normalerweise nicht sichtbar ist, stehen hinter dem Entwurfsprinzip Tests unter echten Bedingungen, bei denen wir die Sattelstütze einer Kraft aussetzen und beobachten, wie viel sich die Stütze des neuen Almas im Vergleich zur letzten Generation oder den Rahmen unserer Wettbewerber biegt. Das neue Alma ist seitlich steifer, ein paar Gramm leichter und merkliche 10 % gefälliger als das Vorgängermodell.

Das gefällt allen Fahrern, immer

Die meisten Geländefahrer bevorzugen Federgabeln. Aber viele Leute schätzen auch das geringe Gewicht, die Einfachheit und Präzision einer starren Gabel Für all diese Fahrer freuen wir uns, Spirit vorstellen zu dürfen.

Spirit hört sich esoterisch an – die Zahlenjongleure sagen uns sicher, dass das ein Risiko ist. Aber für uns gehen die Philosophien von Spirit und Alma Hand in Hand. Für Fahrer, die die Idee eines 8kg-Mountainbikes, das perfekt für ebenere Strecken ist, toll finden, ist eine speziell auf Alma abgestimmte Carbongabel nicht einfach „prima“, sondern entscheidend.

Die ersten Zeichnungen von Spirit sahen dem Endprodukt schon ziemlich ähnlich, aber irgendwann im Laufe des Designprozesses ließt uns der Gedanke nicht mehr los, dass Spirit viel, viel mehr als eine schöne Gabel für Alma werden sollte. Was ist mit den Fahrern, die ihr eigenes Rad vielleicht mit Spirit nachrüsten wollen? Wie alle unsere Mountainbikes macht sich auch Alma die 110 mm Boost-Abstand für seine Steifigkeit zunutze. Boost alleine würde die Anzahl der Fahrer, die die Gabel mit ihren älteren Radeinstellungen nutzen könnten, einschränken. Und konnte dazu ein breiter Reifen passen, ohne Einbußen hinzunehmen? Die Endversion von Spirit hat Abstand für 2,8” Reifen und nutzt einen intelligenten Bremsadapter, um mit Boost oder traditionellen 15x100mm-Abständen kompatibel zu sein. Auf der Linie unserer BWC-Geometrie ist Spirit in Größe 27,5 und 29 erhältlich. Und mit 575 g einschließlich Bremsmontageteilen überlässt Spirit nichts der Konkurrenz.

Spirit wurde zwar eigentlich für Alma entworfen, ist aber mit so ziemlich jedem Hardtail mit verjüngtem Gabelschaft kompatibel und über das MyO-Graphikprogramm erhältlich… suchen Sie sich eine aus zwölf Farben in Hunderten von Kombinationen für Ihren treuen Begleiter aus. Das bedeutet ein bisschen Alma für jedes Rad.

Was ist die beste Geometrie, um Schweiß in Watt zu verwandeln?

Jahrelange Entwicklungsarbeit von Weltklasse-XC-Rädern hat die World Cup Geometrie von Alma hervorgebracht. Die Position ist aggressiv, komfortabel und schnell. Im Gegensatz zur Trailgeometrie, die etwas Präzision der Widerstandsfähigkeit opfert, ist die XC-Geometrie auf maximale Kraftübertragung ausgerichtet. Über eine Reihe von Größen werden genau die Winkel und Abmessungen untersucht, um durch optimale Effizienz die Wattleistung zu maximieren.

Das neue Alma hat einen kürzeren Hinterbau, niedrigere Stapelhöhen und ein etwas niedrigeres Tretlager, um den Anforderungen steilerer XC-Strecken gerecht zu werden. Die Steuerwinkel werden der Radgröße (27,5 oder 29) angepasst, aber werden grundsätzlich immer lockerer, da Felsen und rutschige, Wurzel-bewachsene Strecken immer normaler in den Race Tracks werden.

Die Erhöhung des hinteren Achsabstands auf Boost 148 mm im Gegensatz zum 142mm-Standard verschiebt die Kettenlinie um 3 mm nach außen und erhöht den verfügbaren Platz am Tretlager. Der Reifenabstand wurde erhöht, und es gibt mehr Platz für größere Kettenblätter und einen Kettenumwerfer. Das neue Alma kann 2,4-Reifen mit dem richtigen Abstand aufnehmen, was ein Segen bei üblen Bedingungen ist und zusätzliche Flexibilität verleiht. Ein integrierter Kettenschutz, die so genannte Chain Security, ist in 1x und 2x Konfigurationen erhältlich, um die Gefahr, dass die Kette eingeklemmt wird oder, wenn nur ein Kranz eingestellt ist, abgleitet, zu reduzieren. Darüber hinaus bringt die Umstellung auf Boost Steckachsen vorne und hinten für optimale Fahr- und Bremseigenschaften mit sich.

All das bedeutet, dass Alma das schnellste XC-Rad ist, das wir je geschaffen haben.

Und was kommt am Ende dabei raus?

Alma ist die Wahl von Elitefahrern, die das durchdachteste Rad mit der besten Leistung verlangen, Sportler, die führende Technologie mit Stil suchen, und ein Rad zu schätzen wissen, das hervorsticht. Alma ist das Rennrad des Teams Luna Chix und allen anderen, die die Schnellsten sein wollen.

Etiketten

Ähnliche Posts

Vor 4 years

Single chain rings, made for Enduro

Single chainrings have been around ever since the first modern bike. That's right.

Vor 4 years

Das perfekte Enduro-Laufrad ist das, das sich am besten dreht

Liegt ja auf der Hand, oder?

Vor 4 years

Enduro-Ausrüstung: Fahrradbedarf auf höchstem Wettkampfniveau

Erst wird während des Enduro-Rennens mehrere Stunden lang in die Pedale getreten, von mindestens zwei bis höchstens fünf, darunter mehrere Teilstrecken auf Zeit, zwischen 30 Minuten und etwa einer Stunde, und am Ende entscheiden wenige Sekunden darüber, wer auf dem Siegertreppchen steht: vielleicht fünf oder fünfzehn, maximal eine halbe Minute. Folglich ist es kaum erstaunlich, […]

Esta web utiliza cookies propias y de terceros para su correcto funcionamiento y para fines analíticos. Al hacer clic en el botón Aceptar, acepta el uso de estas tecnologías y el procesamiento de tus datos para estos propósitos.
Privacidad