Fundación Euskadi 2021: Saison voller Verantwortung und Hoffnung

Die Fundación Euskadi hat ihr Projekt für die neue Saison vorgestellt. Um die Gesundheit aller Teilnehmer zu garantieren, wurde die Präsentation in kleinem Rahmen, auf verantwortungsvolle Weise und mit umfassenden Sicherheitsmaßnahmen absolviert. Dennoch verfolgte die Community das Geschehen per Live Streaming. Diese Community ist es, die dieses soziale und sportliche Projekt überhaupt erst ermöglicht. Das Ziel ist und bleibt dabei die Förderung und Verbreitung des baskischen Radsports. Dazu vereint die Stiftung in dieser Saison mehr als 350 Radsportler sowohl in der Nachwuchsarbeit als auch im Profibereich.

Dabei setzt die Sportstiftung weiter auf drei Mannschaften auf der großen Bühne des Radsports: Das Team Euskaltel Euskadi fährt in der zweiten Saison in Folge als UCI Pro Team, das Team Laboral Kutxa startet erstmal in der zweihöchsten Klasse des Frauenradsports als UCI Women’s Continental Team und das U-23-Team von Laboral Kutxa tritt erstmals als eigene Nachwuchsmannschaft des Profiteams an. Vor allem aber baut das Projekt der Fundación Euskadi auf den Nachwuchs mit etwa 300 jungen Radsportlern an den verschiedenen, quer durch das Baskenland verteilten Radsportschulen auf. 

Einzigartige Struktur

Dieser Aufbau ist einzigartig in der Radsportwelt, denn die Fundación Euskadi setzt sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen auf diese Pyramidenform. „Wir sind sehr stolz auf dieses Alleinstellungsmerkmal“, erklärt Jesús Ezkurdia, Geschäftsführer der Stiftung. „So stärken wir nicht nur unsere DNA, sondern geben auch unsere Werte weiter. Werte wie Einsatz, Zuverlässigkeit, Engagement, Disziplin, Respekt und der Ehrgeiz weiter daran zu arbeiten, dieses großartige Projekt zu stärken. Ein Projekt mit einer ganz eigenen und einzigartigen Vision vom Verständnis des Radsports.“

 Fundación Euskadi setzt sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen auf diese Pyramidenform.

Auf diesem Weg kann die Stiftung auf die Unterstützung von 26 Kooperationspartnern sowie einer Community von mehr als 1.600 Mitgliedern zählen. Dabei fungieren Orbea, Euskaltel, Laboral Kutxa, Etxeondo und DBA für eine weitere Saison als Hauptsponsoren und bekräftigen so ihre Verpflichtung für ein sportliches und soziales Projekt, das voll auf Teamwork, Zusammenhalt und eine besondere Unternehmenskultur setzt.

Die Stiftung bedankt sich für die „bedingungslose Unterstützung“ aller Kooperationspartner, „speziell mit Blick auf die aktuelle Situation, mitten in der Pandemie. Mit ihrer bedingungslosen Unterstützung können wir die Grundlage für dieses aufregende Projekt bilden. Jetzt ist es an uns, dieses Vertrauen in die Stiftung zurückzugeben. Wir versprechen keine Siege. Aber wir versprechen, dass uns in Sachen Einsatz, Begeisterung, Verbesserungswillen und Ehrgeiz niemand übertrumpfen wird. Und natürlich geht es auch um Verantwortung, in welcher die Gesundheit unserer Gesellschaft an erster Stelle steht. In der aktuellen Situation ist die Gesundheit das Wichtigste.“

Der zweite Grundpfeiler der Stiftung ist ihre Community, angeführt von ihren mehr als 1.600 Mitgliedern

Marea Naranja – die Orangene Flut

Der zweite Grundpfeiler der Stiftung ist ihre Community, angeführt von ihren mehr als 1.600 Mitgliedern und der brodelnden Orangenen Flut. Und auch wenn sie in dieser Saison nicht wie gewohnt die Straßen der Radrennen orange färben können, unterstützen sie mit aller Kraft das Projekt und die Sportler der Fundación Euskadi.

Bekräftigt hat die Stiftung ihre Absicht, die Kommunikation mit ihren Mitgliedern und den Fans, der Orangenen Flut, zu verbessern. So sollen weitere Aktionen die bekannten Radtouren und Besuche der Radsportschulen ergänzen, um der Community die Arbeit der Stiftung näher zu bringen. Dabei geht es etwa um Preisausschreiben, bei denen die Gewinner während einer Etappe hautnah dabei sein und die Radsportler der Fundación Euskadi treffen können. Sobald die Pandemie es zulässt, sollen entsprechende Aktionen wieder organisiert werden. 

Entwicklung des sportlichen Projekts

Im Mittelpunkt der Präsentation der Fundación Euskadi stand ganz klar die Entwicklung ihres sportlichen Projekts. Ein Projekt bestehend aus 50 Radsportlern und mehr als 20 Mitarbeitern, die mit vollem Einsatz an der Verbesserung der Profi-Teams arbeiten. Die Speerspitze bildet dabei das Team Euskaltel Euskadi unter der Leitung von Jorge Azanza, der in der siebten Saison in Folge die Geschicke des orangefarbenen Teams verantwortet. 

Azanza baut auf 20 Radsportler: Zu den 18 bekannten Gesichtern aus der vergangenen Saison stoßen Xabier Mikel Azparren, der aus dem Nachwuchsteam zu den Profis kommt, und Veteran Luis Ángel Maté, der vom französischen Team Cofidis kommt. Eine starke Truppe, das mit dem Sieg der Mannschaftswertung der Clásica Gran Premio de Valencia in die Saison gestartet ist uns sich zwei Ziele gesetzt hat.

Dabei kann das Team Euskaltel Euskadi weiter auf die Unterstützung zweier namhafter Marken aus der Welt des Radsports setzen: Zwei regionale Marken mit einer langen, internationalen Erfolgsgeschichte wie Orbea, das die Rennräder für die Profi-Teams stellt, und Etxeondo, verantwortlich für die Radsportbekleidung.

“Für Orbea ist die Fundación Euskadi viel mehr als einfach nur ein Sportprojekt; Es ist ein soziales Projekt des ganzen Baskenlands, das uns auf die Weltbühne bringt“

ANDER OLARIAGA, Orbeas Marketingleiter

“Es ist unser Einsatz für den Radsport, und zwar von der Basis an. Mit der Förderung und Entwicklung des Nachwuchses, um auch neuen Generationen die Vorteile eines sportlichen Lebens zu vermitteln.“ Olariaga betont auch die Zusammenarbeit mit der Stiftung bei der Entwicklung und Verbesserung der Produkte von Orbea, die damit wiederum dem Team selbst aber auch der Gesellschaft zugutekommen. 

Eine ganz besondere Saison wartet auf das Team Laboral Kutxa

Eine ganz besondere Saison wartet auf das Team Laboral Kutxa. In der ersten Saison als UCI Women’s Continental Team können sich die Fahrerinnen von Teammanager Ion Lazkano in Rennen wie der Baskenlandrundfahrt oder Durango-Durango mit den stärksten Radsportlerinnen der Welt messen. Lazkano, der auch das U23-Team betreut, ist sich sicher: „Der Sprung in diese Kategorie wird das Niveau unserer Fahrerinnen neu ausrichten.“ Dabei darf er sich in dem zwölfköpfigen Team über sieben neue Radsportlerinnen freuen, die sich beweisen wollen.

Nachwuchs im Team Laboral Kutxa gibt es mit der U23-Equipe, die erstmals als eigenes Tochterteam antritt. Teammanager Ion Lazkano vertraut auf ein starkes Team aus 17 Radsportlerinnen mit einer interessanten Mischung aus Erfahrung und Jugend. Sein Ziel für die Saison: „Wir wollen sie auf dem Weg in den Profisport unterstützen. Das ist unser Job.“

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