12 September, 2024

OET: From Dirt to Gold

Wer sich auf ein neues Abenteuer einlässt, weiß, dass jede Reise einen Anfang und ein Ende hat, aber es ist ungewiss, welche Geschichten und Herausforderungen unterwegs warten. Unser Wegs war voller Momente, die sich in unser Gedächtnis gebrannt haben, doch nun sind wir auf den letzten Metern dieser Odyssee.

Für das Orbea Fox Enduro Team endet der UCI Enduro-Weltcup 2024 mit dem letzten Serienevent. Eine letzte Pedalumdrehung, um die Berge von Val Louron zu bezwingen und ihre Trails zu erobern, um dem Herzen der französischen Pyrenäen, der Stadt Loudenvielle-Peyragudes, seinen Stempel aufzudrücken.

Zweifellos haben wir in dieser Saison viele große Momente erlebt: Flos Siege, Martins Power-Stage-Premiere, Edgars Glanzleistung in den Haarnadelkurven, Enekos Stürze im Training, Gilles Fahrradreparatur in Unterwäsche, Primoz mit seinen unzähligen Kaffees und viele mehr. An all diese Augenblicke zurückdenken, zaubert ein Lächeln auf unsere Lippen.

Nun geht dieses aufregende Abenteuer zu Ende, und in diesem letzten Rennen zeigte sich noch einmal geballt die Essenz der gesamten Saison. Aber wir kennen Flo aus Chile und wissen, dass es hier immer um eines geht: Gewinnen. Auch für Martin und Edgar war dieses Rennen extrem wichtig. Der Belgier hatte gezeigt, dass er schnell genug ist, um ganz nach vorn zu fahren, aber eine Saison voller Rückschläge, technischer Defekte und Krankheiten ließ ihn nicht zu der Form finden, um mit den Besten in der EDR zu konkurrieren. Der Kanarier wiederum hatte das ganze Jahr über nicht zu seiner Bestform gefunden, aber aufgeben ist für ihn keine Option.

Das Abenteuer in Loudenvielle begann nicht unter den besten Vorzeichen. Der Teambus mit dem gesamten Material hatte auf dem Rückweg von Andorra eine Panne, was den Aufbau des Fahrerlagers um einen Tag verzögerte. Auch das Wetter spielte nicht mit und es regnete heftig und unaufhörlich. Doch das Team kam mit den Widrigkeiten zurecht, und unter der Leitung von Primoz gaben alle ihr Bestes, um alles rechtzeitig für den Trainingstag vorzubereiten.

Ein Trainingstag, der sich als die entscheidend herausstellen sollte. Nachdem Martin das Bergpanorama gesehen hatte, die schlammigen und von Wurzeln durchzogenen Trails, die geradezu nach Stürzen schrien, entschied er sich, wieder Plattformpedale zu montieren, genau wie damals, als er vor 13 Jahren ins Abenteuer Enduro aufbrach. Eine Entscheidung, die ihn zurück auf die Siegerstraße brachte.

„Als ich heute Morgen aufgewacht bin, hatte ich das seltsame Gefühl, dass ich es schaffen könnte. Die Bedingungen waren unglaublich hart, mit sehr tiefen Fahrspuren und supernassem Untergrund. Es war ein hartes Rennen, aber es lief perfekt.“

 

Martin Maes – Orbea Enduro Team rider

Der Regen hörte nicht auf, und das E-EDR-Rennen fand auf schlammigem Boden statt, durch den sich noch die Spurrillen des Vortages zogen. Es war ein echtes Schlachtfeld, auf dem sich alles im Handumdrehen ändern konnte – und genau das passierte auch. Edgar legte stark los und setzte sich im ersten Abschnitt auf eine solide zweite Position. Doch ein Sturz bremste ihn aus, sodass er schließlich auf Platz 13 ins Ziel kam. Flo hingegen hatte einen schwierigen Start. Bekanntermaßen fällt es Flo schwer, ins Rennen zu kommen, und im unbekannten Wettkampfgelände zeigte das Ranking zur Halbzeit Platz 6. Doch erneut bewies Flo außergewöhnlichen Durchhaltewillen und kämpfte sich dank einiger epischer Abschnitte gegen Ende vor auf den zweiten Platz. Das Wochenende krönten der Gesamtsieg von Flo in der E-EDR und die Auszeichnung des Orbea FOX Enduro Teams als das beste Team des Events. Ein wirklich tolle Ergebnis.

„Es waren schwierige Bedingungen, ein ziemlich hartes Rennen. Ich glaube, ich habe am Anfang aufgrund der Bedingungen zu viel Druck gemacht, aber das ist Wettkampf, und ich habe mich sehr angestrengt, um die verlorene Zeit wieder gutzumachen. Ich fühle mich großartig, und die Weltmeisterschaft ist das Hauptziel.“

 

Flo Espiñeira – Orbea Enduro Team rider

Bei Orbea ist jeder Tag ein neues Abenteuer. Ob wir nun ein neues Fahrradmodell entwickeln, ein Event organisieren oder unsere Rennteams unterstützen, wir wissen, dass jeder Schritt auch eine Menge Herausforderungen mit sich bringen wird. Doch genau wie unser Enduro-Team stellen wir uns diesen Herausforderungen mit Entschlossenheit und Leidenschaft, immer mit dem Ziel, unseren Weg erfolgreich zu Ende zu gehen.

Deshalb wollten wir „From Dirt to Gold“ veröffentlichen, ein Video, das Einblick hinter die Kulissen unseres OET-Teams gibt und zeigt, wie wichtig es ist, sich Herausforderungen zu stellen, um im hochklassigen Enduro-Sport zu glänzen.

Das Wild dominiert die E-EDR

Flo und das Wild haben sich wieder zusammengetan, um mit einem epischen Ritt aufs Podium zu fahren und den Gesamtsieg in der E-EDR zu holen.

Rallon kommt mit dem Schlamm gut zurecht

Das Rallon hat sich unter Martin an die anspruchsvollen Bedingungen angepasst und das Geheimnis entschlüsselt, wie sich die matschigen Passagen der französischen Rennstrecke in einen Sieg in der EDR verwandeln lassen.

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Die Aktion beginnt am 25. März 2024, läuft bis zum 30. November 2024 und gilt für Spanien, Frankreich, Deutschland, Belgien, Dänemark, Italien, Irland, die Niederlande, Österreich, Luxemburg, Portugal, Schweden, das Vereinigte Königreich, die Vereinigten Staaten und Kanada.