Entdecke, wie wir die Enduro World Series vorbereiten (Teil 1)

Action Pictures by Romain Laurent. Lifestyle pictures by Paul Humbert // VOJOMAG.

Das Team hat ein fünftägiges Trainingslager in Le Boulou (Frankreich) abgehalten, um das Material zu testen, mit dem es an den wichtigsten Enduro-Wettkämpfen auf der Welt teilnehmen wird. Möchtest du erfahren, wie das Team-Camp war?

„Das Camp ist der Anfang einer Saison, die wir mit großen Hoffnungen angehen.“ Diese Worte von Julien Brugeas, dem Teammanager, drücken die Intensität aus, mit der das Orbea Enduro Team sein Trainingslager zur Vorbereitung der neuen Enduro-Saison erlebt hat, die schon bald beginnt.

Das Training fand vom 23. bis 28. Januar in der französischen Ortschaft Le Boulou in den östlichen Pyrenäen, nur 20 Kilometer von Perpignan entfernt, statt. Das Ziel des Teams  bestand darin, das Rallon auf die einzelnen Fahrer und ihre Eigenschaften und Vorlieben einzustellen – mehr hierzu im zweiten Teil dieses Artikels – und vor allem die Gruppe mit Blick auf die neue Saison zusammenzuschweißen.

Dieses von Brugeas gesteckte Ziel wurde nach Ansicht aller Teilnehmer voll erreicht. „Die Woche war einfach perfekt,“ schwärmt Thomas Lapeyrie, der französische Fahrer des Orbea Enduro Team. „Das Team-Camp war echt toll und ich habe viel gelernt,“ bestätigt auch Gabriel Torralba, der spanische Enduro-Meister (Scratch).

Die Mitglieder des Orbea Enduro Team konnten zu ersten Mal gemeinsam trainieren und somit die verschiedenen Fahrstile der Kollegen studieren und sich gegenseitig Ratschläge erteilen. Lapeyrie, der Fahrer mit der größten Erfahrung im Team, war auch der aktivste, wenn es darum ging, den Gefährten Techniken zu zeigen, wie sie schneller werden und die Ideallinie finden können.

Brugeas bezeichnet Lapeyrie als „Vollprofi und Top-Fahrer, der weiß, was er will, wie weit er gehen will und was er braucht, um das zu schaffen.“ „Er ist unheimlich schnell,“ urteilt Becky Cook, die Fahrerin des Orbea Enduro Teams, die mit ihrem Fahrstil die ganze Mannschaft überrascht hat. Insbesondere wenn man bedenkt, das die kommende Saison erst ihre dritte in dieser Disziplin sein wird.

„Becky hat mich staunen lassen: Wenn du mit ihr sprichst, scheint sie erst schüchtern zu sein, aber auf dem Bike ist sie eine ganz andere,“ erzählt Lapeyrie. „Sie hat uns beeindruckt,“ bestätigt der Teammanager, und Torralba ist einverstanden: „Sie ist schnell und mutig, und hat große Lust, dazu zu lernen. Sie ist von allen Teammitgliedern die, die mich am meisten überrascht hat.“

Die kommende Saison wird für Torralba voller Neuigkeiten stecken. In diesem Jahr möchte er einen Sprung nach vorne auf internationales Qualitätsniveau machen, „in Begleitung eines der besten Teams der EWS“, wie er selbst sagt: „Die Stimmung im Team ist klasse, man fühlt sich superwohl und so fällt es leicht, hart zu arbeiten.“ Auf dem Sattel wird er von seinen Gefährten als „präzise, stark und in der Lage, die Ruhe zu bewahren“ bezeichnet.

Für Javi San Román, den Champion des spanischen Enduro Open (Scratch), war „das Team-Camp eine geile Erfahrung. Ich habe echt viel gelernt.” Er ist von allen Mitgliedern der jüngste und – in den Augen von Lapeyrie – „der aktivste auf dem Rad, der am liebsten überall seine Sprünge macht“.

Kampfgeist sogar beim Tischfußball

„Wir wollten eine familiäre Atmosphäre schaffen, und deshalb haben wir nach einem großen Haus gesucht, in dem wir den Raum und die Zeit miteinander teilen konnten. Es ging nicht nur darum, Fahrrad zu fahren, sondern soweit wie möglich zu einer kleinen Familie zu werden,“ erklärt Brugeas.

Im Rahmen des engen Zusammenlebens führten die unterschiedlichen Sprachen zu vielen lustigen Momenten. Und bei den abendlichen Darts- und Tischfußballturnieren konnten alle beweisen, dass sie einen starken Kampfgeist besitzen: „Jeden Abend haben wir uns aneinander gemessen. Alle sind sehr kampflustig, und das wird bei den Rennen in dieser Saison ein großer Vorteil für uns sein!“, schließt der Teammanager seinen Bericht.

„Vielleicht werden wir sogar an der Tischfußball-WM teilnehmen, denn wir haben bewiesen, dass wir gut in Form sind,“ scherzt Lapeyrie.

Der Franzose hat für uns diese einwöchige Erfahrung für das Orbea Enduro Team am besten zusammengefasst: „Zu einem so internationalen Team zu gehören, ist eine sehr erfreuliche Erfahrung: Jeder kann den anderen etwas Neues zeigen. Nach diesen gemeinsamen Tagen haben wir alle etwas dazu gelernt, und haben uns natürlich auch auf dem Rad verbessert.“

Nach dem Trainingslager kehrt jedes Teammitglied in seine Heimat zurück, um sich zusammen mit ihren jeweiligen persönlichen Trainern weiter auf den Beginn der Enduro World Series vorzubereiten.

Das Orbea Enduro Team debütiert offiziell beim ersten Rennen der Enduro World Series, das am kommenden 24. und 25. März in Lo Barnechea (Chile) stattfinden wird. Verfolge das Rennen in den sozialen Medien des Orbea Enduro Team (Facebook / Instagram) und auf orbea.com.

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