Merci Team Cofidis !

Orbea und das Team Cofidis begannen ihren gemeinsamen Weg 2015. Das von Yvon Sanquer geleitete Team war aus drei Gründen genau das, was wir suchten: seine lange Tradition im Radrennsport – Cofidis ist ein wahrer Klassiker, der seit 1997 aktiv ist –, sein Kampfgeist, den das Team bei allen Rennen an den Tag gelegt hat, und seine Lust auf Weiterentwicklung, die uns dazu diente, gemeinsam Artikel für die anspruchsvollsten Radrennen zu entwickeln und auszuprobieren.

Das gute Verhältnis zu Technikern, Mechanikern und Fahrern des Team Cofidis hat uns ermöglicht, unsere Erfahrung in weiteren Kategorien im Bereich der Rennräder zu vertiefen, an denen wir uns beteiligen wollten und die über die Klettermodelle hinausgehen sollten, für die wir bereits seit unserer Zeit mit dem Team Euskaltel-Euskadi international bekannt waren.

In diesen drei gemeinsamen Jahren haben wir voneinander lernen können und haben unser bestes Rennrad-Sortiment entwickelt, was ohne das Vertrauen und die Bereitschaft zur Teamarbeit sowohl des Team Cofidis als auch der Abteilung Produktinnovation von Orbea nicht möglich gewesen wäre.

Effizienz auf höchstem Niveau

Das Orca OMR 2015 war das erste Ergebnis der Beziehung zwischen dem Team Cofidis und Orbea. An diesem Modell wurde bereits seit 2014 gearbeitet, und mit ihm wurden die drei Ziele erreicht, die Orbea bei der Gestaltung verfolgte: Leichtigkeit, Steifigkeit und Leistung.

Das in Größe 53 ganze 900 Gramm leichte Orca OMR 2015 wog somit 20 % weniger als sein Vorgänger, dank der Weiterentwicklung der Carbonfaser bester Qualität. Die Explosionskraft eines Fahrers wie Nacer Bouhanni verlangte nach einem steiferen Rad, um die Energieübertragung noch weiter zu verbessern: Die neue Rahmenstruktur mit verbessertem Sloping, längerem Unterrohr und längeren Kettenstreben führten zu einem Rad mit 24 % mehr Seitensteifigkeit.

Dieses Modell wurde darüber hinaus unter dem Gesichtspunkt entwickelt, die Scheibenbremsen im Wettkampfsport einzuführen, und die Fahrer des Team Cofidis hatten die Möglichkeit, beide Versionen zu testen.

Nach 18 Monaten der engen Zusammenarbeit mit dem Team, einschließlich der Tests im Velodrom Valencia, kam 2016 eine neue Version des Orca OMR auf den Markt, bei dem der Rahmen um weitere 92 Gramm leichter war. Darüber hinaus wurde die Racing-Geometrie des Orca verbessert, um eine noch aggressivere, aerodynamischere Haltung des Fahrers auf dem Rad zu erreichen.

Zu den wichtigsten Verbesserungen gehörte die neue Freeflow-Gabel, die dank ihrer Breite die Turbulenzen am Vorderrad bei hohen Geschwindigkeiten beseitigte. Auf diese Weise wurde die vordere Steifigkeit der Gabel um 20 % und die seitliche um sogar 26 % erhöht.

Geoffrey Soupe übernahm es, das neue Orca bei der Tour de France in jenem Jahr einzuweihen, das sich durch seine „Geheimoptik“ auszeichnete, die die Aufmerksamkeit aller Teilnehmer auf sich zog.

Die beste Waffe des Sprinters

2017 präsentierte Orbea dann sein bisher aerodynamischstes Rad, in dem all das Wissen verarbeitet wurde, das wir nach drei Jahren Zusammenarbeit mit den Fahrern und Sprintern des Team Cofidis angesammelt hatten: Das Orca Aero ist das erste Modell überhaupt, das die Vorteile der Abschaffung der 3:1-Regel der UCI bei der Gestaltung des Rades ausnutzt, wie in den Rezensionen der Fachmagazine weltweit abzulesen ist.

Das aerodynamische Design und die Tests mit den Fahrern des Team Cofidis haben zu einem Orca geführt, das auf 50 km ganze 90 Sekunden schneller ist, wie im Mailänder Windkanal bestätigt werden konnte. Dieses Modell wurde bei der Tour de France desselben Jahres vorgestellt und wurde vom Team Cofifis vor allem auf flachen Etappen verwendet, die im Sprint entschieden werden sollten.

Das Fahrrad der Rekorde

Das Ordu OMR ist das Ergebnis der Zusammenarbeit vieler Aerodynamikexperten: der Fahrer des Team Cofidis, die es zum ersten Mal bei den Zeitfahren der Tour de France 2015 verwendet hatten, unserer Triathleten, der Abteilung Produktinnovation von Orbea und der Universität Mondragón.

Dank der Möglichkeit, die Gefühle der Fahrer in Zahlenwerte zu verwandeln, erreichten wir eine Verbesserung der Aerodynamik der Freeflow-Gabel und die einmalige Rohrform des Ordu. Diese Errungenschaften führten dazu, das Rad in Verbindung mit den Beinen eines Andrew Starykowicz zum schnellsten Rad aller Zeiten beim Ironman zu machen.

Jenseits der Straßen

Während der Wintermonate halten sich manche Fahrer des Team Cofidis wie Hugo Hofstetter, Cyril Lemoine und Clément Venturini mittels der Teilnahme an Cyclocross-Rennen in Form, um sich auf die nächste Straßensaison vorzubereiten. Sie forderten von uns ein Rad, das ihnen erlauben sollte, bei diesen Rennen wettkampffähig zu sein, und in der Saison 2017 konnten wir ihnen unser neues Terra anbieten:ein extrem vielseitiges Gravel-Bike, das auf Kies, Schlamm, jeder Art von Piste und Gelände und beim Cyclocross zu Hause ist und mit dem dank seiner Allroad-Geometrie auch lange Trainingsstrecken auf der Straße bewältigt werden können.

Clément Venturini ist zurzeit der französische Cyclocross-Champion.

Personalisierung für den Wettkampf

In diesen drei Jahren hat sich die Personalisierung der Fahrräder mittels unseres MyO-Programms zu dem großen Kennzeichen von Orbea entwickelt. Dank dieses Verfahrens wurde es möglich, jedem einzelnen Fahrer des Team Cofidis ein Rad zu bieten, das mit seiner Konfiguration genauestens den individuellen Wünschen hinsichtlich der Bauteile entsprach.

Bei diesem Abenteuer haben uns FSA-Vision, Prologo und Kenda treu begleitet, denen wir hinsichtlich der Entwicklung der Laufräder, Lenker etc. tief verbunden sind, die dazu beigetragen haben, unsere Räder noch leistungsfähiger zu machen.

Dieser einmalige Vorteil von Orbea wirkt sich auch auf die Ästhetik der Modelle in Form von personalisierten Grafiken mit verschiedenen Farben und den Namen der einzelnen Fahrer aus.

Ein Helm für jedes Gelände

Eins der ersten Projekte, das wir zusammen mit dem Team Cofidis in Angriff nahmen, war die Gestaltung eines Fahrradhelms, mit dem Ideen verbunden wurden, die zu jener Zeit unvereinbar schienen: Größe, Leichtigkeit, Ventilation und Aerodynamik. Dank der Mitarbeit und des Feedbacks der Fahrer des Team Cofidis konnten wir einen so vielseitigen Helm wie den R10 entwickeln, der Innovationen wie die charakteristische Außenhülle einführte, die die Aerodynamik erhöht und gleichzeitig vor Regen schützt.

#RideFightWin

Dieses Motto hat uns nicht nur bei den anspruchsvollsten Rennen auf der ganzen Welt und den fast 40 Siegen bei so renommierten Rennen wie dem Critérium du Dauphiné, Paris-Nizza und der Katalonien-Rundfahrt begleitet.

#RideFightWin steht für die Art und Weise, wie wir bei Orbea den Radsport erleben: Vom ersten Tritt in die Pedale an haben uns die gemeinsame Anstrengung und der gemeinsame Wille zum Triumph geführt; und der Triumph besteht in dem zurückgelegten Weg, in den zusammen entwickelten Produkten, in der Beteiligung an den anspruchsvollsten Radrennen weltweit und vor allem im Wissen darum, dass wir in der Lage sind, unseren Fahrern und Kunden bessere Räder bieten zu können.

Merci Team Cofidis! Wir wünschen euch alles Gute für die Zukunft.

Orbea, das seit über 80 Jahren seine Fahrräder bei den anspruchsvollsten Radrennen der Welt auf die Probe stellt, wird damit auch nächstes Jahr in Form der Zusammenarbeit mit vier Teams fortfahren, die sich an Wettkämpfen auf höchstem Niveau beteiligen. Ebenso werden wir auch weiterhin die Nachwuchsprojekte von Jungen und Mädchen unterstützen, auf die wir so stolz sind.

Schon bald werden wir weitere Einzelheiten über unsere Projekte für 2018 enthüllen.

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